• IT-Karriere:
  • Services:

EU-Kommission: Elektronische Unterschrift wird kaum genutzt

Insellösungen durch wenig Standardisierung

Mittlerweile haben alle 25 Mitgliedsstaaten die EU-Richtlinie zur Anerkennung von elektronischen Unterschriften in nationales Recht umgesetzt - nur der Gemeinschaftsgedanke ist dabei bislang auf der Strecke geblieben - eine grenzüberschreitende Anwendung der Technologie findet in der EU nach einer Untersuchung der EU-Kommission kaum statt.

Artikel veröffentlicht am ,

Grund ist eine mangelnde Standardisierung. Dadurch haben sich bei Anwendungen elektronischer Signaturen zahlreiche Insellösungen ergeben, bei denen die Zertifikate nur für eine einzige Anwendung benutzt werden können.

Stellenmarkt
  1. ConceptPeople consulting gmbh, Hamburg
  2. MKL Ingenieurgesellschaft mbH, München

In den kommenden Monaten will die EU-Kommission deshalb mit den Mitgliedsstaaten und Experten beraten und prüfen, ob es sinnvoll ist, eine stärkere Standardisierung im Bereich von elektronischen Unterschriften voranzutreiben. Bis Ende 2006 will die Kommission dann einen Bericht über mögliche EU-einheitliche Standards für elektronische Unterschriften vorlegen.

Neben der mangelnden grenzübergreifenden Benutzung sei auch die Zahl der Software, die elektronische Unterschriften nutzt, hinter den Erwartungen der EU-Kommission zurückgefallen.

Ein Grund, den der Bericht anführt, ist die Komplexität der PKI-Technologie, die beim Einsatz elektronischer Signaturen eingesetzt wird. Ein weiterer Grund sei der Aufwand bei der Archivierung elektronisch unterzeichneter Dokumente, der als zu komplex und unsicher gilt. Gesetzliche Verpflichtungen zur Aufbewahrung von Dokumenten bis zu 30 Jahre würden kostspielige und umständliche Techniken erfordern, um die Lesbarkeit und die Verifizierung während eines solch langen Zeitraums sicherzustellen.

Viviane Reding, Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, sagte: "Es gibt noch viel zu tun, damit elektronische Unterschriften auch grenzüberschreitend anerkannt werden. Möglicherweise ist eine Anpassung der betreffenden EU-Richtlinien erforderlich, um auf technologische und wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-72%) 8,50€
  2. (u. a. F1 2019 Anniversary Edition für 26,99€, Jurassic World Evolution Deluxe Edition für 15...
  3. (-79%) 5,99€
  4. 4,99€

guert 21. Mär 2006

... Diese und andere Dokumente müssen sicher, unveränderbar und vor allem auch während...

wiZ-art 20. Mär 2006

Nun, ich kenne mich mit diesen oeffentlichen Unterschrifts-Spezifikationen nicht wirklich...


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

    •  /