Gefährliche Sicherheitslücke im Internet Explorer gefunden
Angreifer können beliebigen Programmcode ausführen
Kurz nach Microsofts monatlichem Patch-Day wurde nun ein schweres Sicherheitsloch im Internet Explorer gefunden. Angreifer können über eine manipulierte Webseite beliebigen Programmcode auf fremde Systeme schleusen und diese so unter Umständen komplett übernehmen. Bislang ist kein Patch zur Abhilfe veröffentlicht worden.
Der polnische Sicherheitsexperte Michal Zalewski berichtet, dass etwa über manipulierte oder auch ausgedachte Script-Action-Handlers der Browser zum Absturz gebracht werden kann. Je nach Angriffsszenario kann darüber aber auch Programmcode ausgeführt werden, um so möglicherweise eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System zu erlangen.
Das Sicherheitsloch steckt in der Internet-Explorer-Komponente mshtml.dll, die unter anderem die Verarbeitung von Script-Action-Handlern übernimmt, die beliebigen HTML-Tags zugewiesen werden können. Durch einen Programmfehler werden die Script-Action-Handler nicht korrekt geprüft und Angreifer können so etwa Programmcode in unerlaubte Speicherbereiche schreiben und von dort ausführen.
Abhängig von der Seitenstruktur oder der verwendeten Browser-Erweiterung kommt es unter Umständen auch nur zum Absturz des Internet Explorer. Nach Angaben des Entdeckers dieses Sicherheitslochs hängt es von verschiedenen Kriterien ab, wie sich der Programmfehler auswirkt.
Eine Beispielseite demonstriert den Fehler und bringt den Internet Explorer gezielt zum Absturz. Das Sicherheitsloch wurde für den Internet Explorer 6 unter Windows XP mit installiertem Service Pack 2 bestätigt. Bislang bietet Microsoft keinen Patch an, um das Sicherheitsleck zu schließen.
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hi ich habe das auch mal getestet, Windows XP Home SR2, Internet-Explorer .... einmal...
DU bist abgestürzt? Na hoffentlich hast du dir dabei nix gebrochen! Tom
Das verstehe ich auch nicht! Die einzige Aufgabe des dummen Browsers sollte doch sein...
Da gehört noch der Depp "Netzwerk-IT-Profi" auch dazu *lol*