Apples Sicherheitsstrategie: Patch me if you can (Update)

Aktualisierter Sicherheits-Patch für MacOS X 10.4.5 erschienen

Anfang dieser Woche veröffentlichte Apple einen Patch für MacOS X, um darin vor allem Sicherheitslücken zu schließen, die eigentlich bereits Anfang März 2006 behoben werden sollten. Nun wurde der zuletzt erschienene Patch von Apple kommentarlos aus dem Netz genommen und durch einen neuen ersetzt. Worin sich der neue Patch von dem bisherigen unterscheidet, ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,

Wenn es um Sicherheits-Patches geht, zeigt sich Apple ab und an recht zugeknöpft und veröffentlicht kaum verwertbare Informationen. So auch in diesem Fall: Der Anfang der Woche erschienene Patch für MacOS X wurde neu aufgelegt. Was die Version 1.1 des Patches von der ersten Fassung unterscheidet, ist nicht bekannt, weil Apple dazu bislang keine Angaben machte.

Stellenmarkt
  1. Lead SAP ABAP Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, München
  2. IT Application Service Manager (m/f/x)
    Daiichi Sankyo Europe GmbH, Munich
Detailsuche

In einem Diskussionsforum wurde berichtet, dass nach Einspielung der ersten Version des Patches Probleme bei den Netzwerkverbindungen auftraten. Mit dem aktualisierten Patch soll das Problem nicht mehr auftreten, heißt es in dem Forum. Welche Veränderungen der erneuerte Patch genau bringt, ist derzeit vollkommen unklar.

Bereits die erste Version des nun überarbeiteten Patches war eine Reaktion auf ein Sicherheits-Update, das seine Aufgabe nur unzureichend erledigte. Anfang März 2006 wollte Apple eine Vielzahl von Sicherheitslecks in MacOS X schließen und dabei auch den Safari-Browser gegen Angriffe besser absichern. Dieses Unterfangen misslang aber, so dass Apple nachbessern musste und Safari abermals durch den Anfang dieser Woche erschienenen Patch erneuert werden musste. Dieser zweite Patch war offensichtlich ebenfalls fehlerhaft, weshalb Apple nun eine aktualisierte Version des Patches veröffentlichte.

Der überarbeitete Patch wird nur für MacOS X 10.4.5 angeboten, so dass MacOS X 10.3.9 wohl nicht von dem Problem oder den Problemen betroffen zu sein scheint. Das Sicherheits-Update steht kostenlos zum Download bereit und soll alternativ über die Software-Aktualisierung des Betriebssystems angeboten werden.

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
  2. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nachtrag vom 20. März 2006:
Ziemlich versteckt in den Erläuterungen zum Security Update vom 13. März 2006 gibt Apple an, dass das erneuerte Update ein Problem mit Safari beheben soll. Falls Safari vom Standardpfad in ein beliebiges Applikationsverzeichnis verschoben wurde, wurde der Browser durch das Sicherheits-Update vom 13. März 2006 nicht aktualisiert. Diese Unzulänglichkeit soll der aktualisierte Patch nun bereinigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ip (Golem.de) 20. Mär 2006

danke für den Hinweis. Wir haben den Meldungstext um diese Information soeben...

a eon 18. Mär 2006

Sowas ähnliches, es ging darum das es kleine Probleme gab wenn Safari verschoben worden...

a eon 18. Mär 2006

http://www.fscklog.com/2006/03/security_update_1.html

macministrator 17. Mär 2006

Hallo Ich hab hier einen iMac G5(PPC), dessen Downloadrate nach Einspielen des ersten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Grenzüberwachung
Frontex installiert Kameras in der Stratosphäre

Mit Höhenplattformen will die EU-Grenzagentur die Lücke zwischen ihren Flugzeugen, Drohnen und Satelliten schließen.

Grenzüberwachung: Frontex installiert Kameras in der Stratosphäre
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower  
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Centaur CHA im Test: Der letzte x86-Prozessor seiner Art
    Centaur CHA im Test
    Der letzte x86-Prozessor seiner Art

    Weil Centaur von Intel übernommen wurde, ist der CHA-Chip nie erschienen. Ein achtkerniger Prototyp gewährt dennoch spannende Einblicke.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /