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Epson: Neue digitale Messsucherkamera für Wechselobjektive

Leica-M- und Leica-L-kompatible Objektive nutzbar. Epson hat mit der R-D1s eine leicht verbesserte Version seiner 2004 vorgestellten digitalen Messsucherkamera vorgestellt. Wie gehabt ist die Kamera mit einem 6-Megapixel-CCD ausgerüstet, doch ist nun unter anderem ein paralleler RAW- und JPEG-Modus sowie die Unterstützung des Adobe-RGB-Farbraums dazugekommen.
/ Andreas Donath
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Die Kamera, deren Gehäuse auf der Voigtländer Bessa-R aufbaut, bietet eine interessante Möglichkeit der Scharfstellung durch Triangulation: Das Gerät stellt dabei die Aufnahmeszene in zwei leicht versetzten Aufnahmewinkeln im Sucher dar, die man überlagern muss.

Dies soll bei allen Objektiven auch unter schlechten Lichtbedingungen sehr schnell und zuverlässig möglich sein. Außerdem verdeckt im Falle des Auslösens der Spiegel nicht wie bei einer üblichen Spiegelreflexkamera die Sicht. Zudem entspricht das Sucherbild genau den Aufnahmebegrenzungen – eine Vergrößerung oder Verkleinerung findet nicht statt.

Die Fläche des 6-Megapixel-CCD-Kamerasensors entspricht wie bisher dem APS-C-Format und ergibt Bilder mit einer Größe von 3.008 x 2.000 Pixeln. Durch die Möglichkeit, sämtliche Objektive mit Leica-M- (mit Adapter) und Leica-L-Anschluss zu nutzen, steht dem Fotografen eine enorme Auswahl an Optiken zur Verfügung. Die Verschlussgeschwindigkeit ist zwischen 1/2.000 und 1 Sekunde einstellbar. Die Blitzsynchronisationszeit liegt bei 1/125 Sekunde.

Auf der Rückseite ist ein 2-Zoll-TFT angebracht, das zur Bildkontrolle und für die Kameraeinstellungen genutzt wird und eine Auflösung von 235.000 Pixeln bietet. Neu ist eine schnellere Bildanzeige des aufgenommenen Bildes, verspricht der Hersteller. Außerdem ist eine 16fache Bildvergrößerung dazugekommen.

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Die ISO-Empfindlichkeit ist zwischen 200, 400, 800 und 1600 einstellbar. Der Weißabgleich kann manuell, automatisch oder anhand einiger Voreinstellungen für verschiedene Aufnahmesituationen vorgenommen werden. Ein Blitzschuh ist ebenfalls integriert – auf einen internen Miniblitz verzichtete Epson wie schon bei der Vorgängerin.

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Wie oben erwähnt beherrscht die neue Kamera nun Rohdaten- parallel zur JPEG-Speicherung und hat einige Bildverarbeitungsfunktionen an Bord, wie man sie auch von anderen Digitalkameras her kennt, darunter die Justage der Schärfe, Farbfeinabstimmung, Kontrast und die Stärke der Rauschreduktion. Das Rauschverhalten bei längeren Belichtungszeiten will Epson ebenfalls verbessert haben. Auch die Direkt-Druckfunktionen sind verbessert worden: So soll die Kamera intern die Bilddaten auf Wunsch auf bis zu 13 Megapixel extrapolieren können.

Wie gehabt speichert auch die Epson R-D1s auf SD-Cards. Das Gehäuse misst 142 x 88,5 x 39,5 mm und wiegt ohne Lithium-Ionen-Akku, Objektiv und Speicherkarte 560 Gramm. In Japan soll die Kamera Ende März 2006 erscheinen. Ein Preis steht noch aus.


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