MorphOS bekommt Paketverwaltung

Noch keine zentrale Paketquelle

Nach sechs Monaten Entwicklungszeit wurde nun eine Paketverwaltung für das alternative Betriebssystem MorphOS vorgestellt. Die MorphUp genannte Software bietet eine grafische Oberfläche, über die Anwender Software nachinstallieren können und unterstützt eine Gruppierung der Pakete. Noch existiert allerdings keine zentrale Paketquelle.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das als AmigaOS-Nachfolger für PowerPC-Prozessoren entwickelte MorphOS hatte bisher keinen Paketmanager, so wie er beispielsweise bei Linux-Distributionen zum Einsatz kommt. Mit MorphUp 1.0 können Anwender ihre Pakete nun aber auch in einem grafischen Programm verwalten.

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Die Pakete können nach Typ gruppiert werden, wobei die Software mit Dateigrößen von bis zu 2 GByte umgehen kann und unlimitiert viele Pakete pro Gruppe unterstützt. Ferner wird eine Kompression mit zlib genutzt und MorphUp arbeitet vollständig asynchron. Daher lassen sich Aktionen zu jeder Zeit abbrechen.

Die Oberfläche soll sich anpassen lassen und verschiedene Editierfunktionen bieten. Ferner lassen sich unterschiedliche MIME-Typen konfigurieren. MorphUp kann zudem Aktionen in eine Log-Datei schreiben und soll sich durch geringen Speicherverbrauch auszeichnen. Derzeit existiert allerdings noch keine zentrale Quelle, aus der sich Pakete nachinstallieren ließen. Allerdings soll es für individuelle Nutzer einfach sein, solche Verzeichnisse aufzusetzen, versprechen die Entwickler.

MorphUp 1.0 kann ab sofort heruntergeladen werden.

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Derma 16. Mär 2006

Das was du bemängelst ist MUI und nicht der Skin, ich sprach vom Fensterskin. Aber wie...

eliot 16. Mär 2006

lol, wieder son en frustrierter OS4 Anhänger! Dir ist schon klar, dass Mos kompatibler...

MasterTom 16. Mär 2006

Erst habe ich von einem Paketmanager ja nicht viel gehalten, da ich alles von hand...

@ 16. Mär 2006

Dafür brauchst Du kein MorphOS - ein Amiga-Emulator tut's auch.



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