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Blog-Software für Millionen

In einigen Wochen plant Six Apart den nächsten Coup: Die Entwickler arbeiten am Projekt "Comet", einer völlig neuen Software, die laut Mena Trott nicht weniger als "die Zukunft des Bloggens" ermöglichen soll. "Bloggen muss noch viel einfacher werden als es heute ist", sagte sie der Netzeitung. Mit "Comet" solle das Publizieren im Internet auch für diejenigen attraktiv werden, die heute noch vor zu viel Technik zurückschreckten.

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"Wir wollen vor allem die Leute gewinnen, die vielleicht gar nicht mit der ganzen Welt reden wollen", sagt sie. "Viele Menschen wollen höchstens mit ihren Freunden und ihrer Familie kommunizieren, für die wird 'Comet' ideal sein." Man könne zum Beispiel eine Gruppe von Freunden definieren und nur die könne dann das eigene Blog lesen.

Die Software ist Mena Trott zufolge ein Mix aus der Blog-Software Movable Type und der Community LiveJournal. Es werde zum Beispiel sehr leicht möglich sein, das Layout des eigenen Blogs anzupassen. "Niemand muss den Quellcode anfassen", sagt sie.

Auch Fotos ins Blog zu laden, werde sehr einfach - etwa über das eigene Foto-Handy. Unterstützung von Video- und Audio-Dateien soll es in einer späteren Version auch geben. Wann Comet auf den Markt kommt, will Six Apart noch nicht verraten. Auch der endgültige Name steht noch nicht fest. Es wird aber bereits von einer kleinen Nutzergruppe getestet.

Auch ob die Benutzung von Comet etwas kosten wird, verschweigt Six Apart noch. Mena Trott sagt: Es ist sehr schwierig, mit Blog-Diensten Geld zu verdienen, weil die meisten Leute nichts zahlen wollen." Wolle man eine große Gruppe an Menschen erreichen, müsse man dem Rechnung tragen. Six Apart hat genau das geschafft, vor allem Firmen zahlen für die Blog-Tools.

Mena Trott ist jedenfalls optimistisch, dass es künftig noch viel mehr Blogs geben wird. "Irgendwann wird hoffentlich jeder Mensch ein Blog führen." Sie seien eine ideale Ergänzung zu traditionellen Medien - mal nur als Kommunikationstool für Wenige, mal als Massenmedium mit einer "persönlichen Note".

Dass nicht immer alles stimmt, was in Blogs steht, hält sie nicht für ein Problem. "Die Menschen müssen einfach lernen, dass nicht immer alles wahr ist, was sie lesen", sagt sie. Ein ebenfalls noch ungelöstes Problem ist, in der schier unendlichen Vielfalt der Blogs diejenigen zu finden, die wirklich relevant sind. "Es ist heute manchmal wirklich schwierig, den Überblick zu behalten", sagt Mena Trott.

Nur in Deutschland gebe es wirklich "unglaublich wenige Blogger". Während in Frankreich schon mehr als vier Millionen Menschen im Netz schreiben, gebe es in Deutschland immer noch weniger als 100.000 Blogger. Das, so sagt sie, sei doch irgendwie unerklärlich.

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akaii 24. Jan 2007

So wenig Blogger in Deutschland? Mich wuerde mal interessieren woher diese Zahl kommt und...

iridium09 17. Mär 2006

... Ist in so einer starren Bereits vor Jahren hatte ich eine Diskussion mit einem...

Ron 17. Mär 2006

'kennte' fetzt! :-D

astra1b 16. Mär 2006

Jo, Blogs sind ne dolle Sache. Mann sollte jedoch einen Grund haben, anderen Menschen...


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