Final-Version von Google Desktop Search 3 veröffentlicht

Neue Schnellsuchfunktion in Google Desktop Search integriert

Die Desktop-Suche Google Desktop Search 3 hat den Beta-Status verlassen und wird ab sofort als Final-Version angeboten. Die derzeit nur in englischer Sprache verfügbare Software wurde im Unterschied zur letzten Beta-Version um eine Schnellsuchfunktion erweitert, was das Auffinden von Informationen beschleunigen soll. Die aktuelle Version sucht bei Bedarf auf mehreren Rechnern, was Datenschützer bereits in Aufruhr versetzt hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Seit der öffentlichen Beta-Version von Google Desktop Search 3 hat der Hersteller nur eine weitere Neuerung in die finale Ausführung integriert. Über eine "Quick Search Box" soll der Aufruf der Suche beschleunigt werden. Drückt man auf einem Rechner mit installiertem und laufendem Google Desktop Search zwei Mal hintereinander die Strg-Taste, öffnet sich ein Fenster für Suchanfragen, die dann an die Desktopsuche geleitet werden.

Stellenmarkt
  1. Mobile Developer Android (w/m/d)
    SMF GmbH, Dortmund
  2. Informatiker*in, Informationstechniker*in, Elektrotechniker*in mit Masterabschluss o. ä. (w/m/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen
Detailsuche

Ansonsten lassen sich mit Google Desktop Search 3 nun auch Dateien finden, die auf anderen Rechnern abgelegt sind. Dazu werden Dateien verschlüsselt auf Google-Server kopiert, was unverzüglich Datenschützer veranlasste, vor dieser Funktion zu warnen. Denn wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) betont, gelten in den USA geringere Datenschutzrichtlinien, sofern Dokumente nicht mehr innerhalb des eigenen Netzes verbleiben. Google teilt diese Datenschutzbedenken und empfiehlt dafür den Einsatz der Enterprise-Version von Google Desktop Search 3, um den Datenaustausch über den Google-Server komplett abschalten zu können.

Mit der Suche auf anderen Rechnern will Google Nutzern die Möglichkeit geben, Dateien nicht etwa nur auf dem heimischen PC, sondern auch auf einem Notebook zu finden. Damit Google Desktop Search 3 auf mehreren Rechnern suchen kann, wird ein Google-Zugang benötigt, unter dem die Dokumente auf Googles Servern als Kopie abgelegt werden. Dazu muss auf allen beteiligten Rechnern die Desktop-Suche installiert sein und die Weitergabe der Suchdaten aktiviert werden. Mit dem Befehl "Lock Search" wird ein System mit Google Desktop Search 3 von der Weitergabe an den Google-Server ausgeschlossen.

Zu den aus der Ferne durchsuchbaren Dateien zählen der Browser-Verlauf, Word-, Excel-, PowerPoint- und PDF-Dokumente. Andere Dateitypen lassen sich damit also nicht auf mehreren Computern finden. Alle beteiligten Rechner tauschen die Daten über den gleichen Google-Zugang aus. Im Zuge dieser Neuerungen wurden auch neue Suchbefehle in die Software integriert, um etwa nur auf bestimmten Maschinen zu suchen.

Aufgemotzt wurden auch die mit Google Desktop Search 2 eingeführten Sidebar-Funktionen. Entsprechende Sidebar-Erweiterungen lassen sich nun beliebig auf dem Desktop platzieren, während diese bisher an den Sidebar-Bereich gebunden waren. Damit nehmen sie quasi die Funktionen ein, die man sonst von Widgets kennt. Außerdem lassen sich einzelne Sidebar-Panels nun bequem mit anderen Nutzern per E-Mail, Instant-Messaging oder direkt über die Sidebar austauschen.

Google Desktop Search 3 für Windows 2000 mit Service Pack 3 und Windows XP steht ab sofort gratis in englischer Sprachversion zum Download bereit. Die Software verlangt mindestens 256 MByte RAM-Speicher, ansonsten sind laut Google Geschwindigkeitseinbußen zu erwarten. Zudem wird die Unternehmensversion von Google Desktop Search 3 als Final-Version zum Download angeboten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jackH 06. Jul 2006

hat sich da immer noch nichts ergeben? Ein Bekannter hatte mal das Dimarc plugin...

Haplo 15. Mär 2006

Die MSN Suche Toolbar mit Windows-Desktopsuche arbeitet nicht browserbasiert und zeigt...

kp 15. Mär 2006

Ich meinte eher nutzen. Das ging bei älteren Versionen mit eingeschränkten Rechten nicht.

Haplo 15. Mär 2006

Das ist ziemlich normal, da wohl große Teile des Index im Speicher gehalten werden, wegen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November

Die Version 21H2 wurde wohl auch wegen Windows 11 etwas nach hinten verschoben. Der Patch soll nun aber im November für Windows 10 kommen.

Microsoft: Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November
Artikel
  1. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

  2. Truth Social: Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz
    Truth Social
    Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz

    Hacker starten in Trumps-Netzwerk einen "Online-Krieg gegen Hass" mit Memes. Der Code scheint illegal von Mastodon übernommen worden zu sein.

  3. Arduino und Python: Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC
    Arduino und Python
    Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC

    Die Kassette kann nicht nur Lieder speichern, sondern auch Bitmuster. Ein Bastler baut dafür eine Schnittstelle mit 1,5 KBit/s Datenrate.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC CQ32G2SE/BK 285,70€ • Dell Alienware AW2521H 360 Hz 499€ • Corsair Vengeance RGB PRO SL 64-GB-Kit 3600 253,64€ • DeepCool Castle 360EX 109,90€ • Phanteks Glacier One 240MP 105,89€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. Thermaltake Core P3 TG Snow Ed. 121,89€) [Werbung]
    •  /