WWPC: Computer fürs Handgelenk

Gerät läuft mit Windows CE oder Linux

Das italienische Unternehmen Eurotech hat mit dem "Wrist-Worn Personal Computer" (WWPC) einen kleinen Computer vorgestellt, der sich wie eine Uhr am Handgelenk tragen lässt. Ausgestattet mit einem Touchscreen, einem Tastenfeld und Schnittstellen wie Bluetooth soll er sich damit für Bereiche wie Logistik und den Rettungsdienst eignen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Zu dem im WWPC arbeitenden Prozessor macht Eurotech keine näheren Angaben, sondern verspricht nur, dass dieser leistungsfähig und stromsparend sei. Das Gerät ist mit 32 MByte ROM sowie 64 MByte SDRAM ausgerüstet. Zusätzlich lässt sich der Speicher über einen SD-Karten-Slot erweitern, der maximal 1 GByte Speicher aufnimmt.

Der PC verfügt über einen 72 x 55 mm großen TFT-Touchscreen, über den die Eingabe mit einem Stift erfolgt. Ein Tastenfeld und ein Joystick dienen ebenso zur Eingabe und Navigation. Außerdem sind ein Mikrofon und ein Lautsprecher integriert.

Über USB, Bluetooth, Infrarot und WLAN nach 802.11b kann der WWPC Kontakt mit anderen Geräten aufnehmen. Weiterhin ist ein GPS-Modul zur Positionsbestimmung eingebaut. Die zwei Lithium-Ionen-Batterien sollen für mindestens 8 Stunden Betrieb reichen, Stromsparmodi helfen beim Verlängern dieser Zeit. Der WWPC erkennt dabei die Position des Arms selbstständig und versetzt sich bei einem hängenden Arm in den Schlafmodus.

Eurotech sieht den Einsatzbereich beispielsweise in der Logistik oder auch im Rettungsdienst. Zudem erkennt der WWPC, wenn der Träger sich über einen bestimmten Zeitraum nicht bewegt hat oder liegt und kann dies an eine Rettungsstelle übermitteln, um beispielsweise bei einem Herzinfarkt Hilfe anzufordern.

Preise nannte Eurotech nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


some_reader 10. Aug 2006

Was unterscheidet dieses Gerät von einem handelsüblichen PDA, den man sich mit einer...

@ 16. Mär 2006

d.h. die Positionsbestimmung kann schon so erfolgen, aber nicht die Bewegungsdetektion ;-)

jojojij 15. Mär 2006

ich auch nicht :-(... eigentlich schade... naja vielleicht nächstes mal! aber geil wär so...

Glare 15. Mär 2006

Auf der index Seite ist es noch immer ein W zuviel ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Aktienkurs: Microsoft verdrängt Apple als wertvollstes Unternehmen
    Aktienkurs
    Microsoft verdrängt Apple als wertvollstes Unternehmen

    Microsoft hat Apple als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt überholt.

  2. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

  3. Gigafactory Berlin: Huthi-Angriffe stören Tesla-Produktion in Deutschland
    Gigafactory Berlin
    Huthi-Angriffe stören Tesla-Produktion in Deutschland

    Die Produktion in der Gigafactory Berlin ruht für 2 Wochen. Grund sind Probleme, die durch Angriffe auf Schiffe im Roten Meer verursacht wurden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /