Samsung: MPEG4-Camcorder mit 1 und 2 GByte Flashspeicher
Der integrierte Speicher soll bei 1 GByte rund 30 Minuten Laufzeit ermöglichen, bei 2 GByte Kapazität also eine Stunde. Zur Motivkontrolle ist ein ausklappbares 2-Zoll-LC-Display mit 230.000 Pixeln Auflösung eingebaut.
Neben dem VP-MM11 mit 1 GByte und dem VP-MM12 mit 2 GByte, deren Einsatzzweck der gleiche wie von normalen Camcordern ist, gibt es auch noch die Geräte VP-X210L (1 GByte) und VP-X220L (2 GByte), die wettergeschützt sind und mit einem Zusatzobjektiv beispielsweise auch als Helmkamera genutzt werden können. Nur die Outdoor-Modelle können sowohl mit Hilfe von SD- als auch MMC-Karten erweitert werden.
Die Kameras haben ein 10fach optisches (F1,8 bis 2,4) und 100fach digitales Zoom und sind mit einem elektronischen Bildstabilisator ausgerüstet, der auch bei der Digitalkamera-Funktion arbeitet. Die Videos werden als MPEG4 ASP (Advanced Simple Profile) im Format 720 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Für eine Zusatzbeleuchtung des Motivs sollen LEDs sorgen.
Der Lithium-Ionen-Akku der neuen MiniKet-Generation soll im Filmbetrieb bis zu 80 Minuten durchhalten – das Abspielen von Musik soll er für bis zu vier Stunden ermöglichen.
Die Kameras sind mit einer PictBride-kompatiblen USB-2.0-Schnittstelle ausgerüstet, die für den Datenaustausch mit dem Rechner und dem Drucker erforderlich ist. Die Geräte messen 97,3 x 51,3 x 16 mm bei einem Gewicht von rund 150 Gramm.
Die Samsung VP-MM11 (1 GByte) und die VP-MM12 (2 GByte) sollen ab März 2006 ab 599,- Euro erhältlich sein. Die wetterfesten Geräte mit Zusatzobjektiv sollen im April ab 699,- Euro zu haben sein. Die Preise für die 2-GByte-Versionen teilte Samsung nicht mit.
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