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Bald GPS-Funktionen für jedes Handy?

Telit kombiniert GSM- und GPRS-Funktionen mit GPS-Fähigkeit

Telit Communications zeigt auf der CeBIT 2006 ein Modul, das neben GSM- und GPRS-Funktionen auch GPS-Fertigkeiten abdeckt. Damit sollen Handy- und Smartphone-Hersteller zügiger, einfacher und vor allem preiswerter mobile Geräte mit Mobiltelefon- und Navigationsfunktionen auf den Markt bringen können.

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Kernstück der Module GE863-GPS und GM862-GPS ist ein SiRFstarIII-GPS-Empfänger mit 20 Kanälen. Die Telit-Module sollen sowohl den Integrationsaufwand als auch die damit einhergehenden Kosten reduzieren. Telit verspricht sich davon, dass die Module in mobilen Geräten Platz finden, bei denen die Kosten ein entscheidender Faktor sind. Beide Module sind mit Quad-Band-GSM-Technik versehen, was den weltweiten Einsatz erlaubt.

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Für Lösungen mit geringen Stückzahlen, bei denen vor allem niedrige Integrationskosten erreicht werden müssen, bietet Telit die Modemvariante GM862-GPS. Diese verfügt über Steckverbindungen sowie einen SIM-Karten-Leser und soll sich sehr schnell und unkompliziert integrieren lassen.

GSM/GPRS-GPS-Modul von Telit
GSM/GPRS-GPS-Modul von Telit

Für großvolumige Anwendungen, für die der Fokus weniger auf den Integrationskosten als vielmehr auf der kompakten Form und dem kostenoptimierten Montagekonzept liegt, bietet Telit das embedded Modul GE863-GPS mit dem Montagekonzept BGA (Ball Grid Array). Dies soll die direkte Verbindung des Moduls mit der Grundleiterplatte des Endgeräts ermöglichen. Stecker und Kabel samt der dadurch entstehenden Kosten werden nicht benötigt. Außerdem ist eine schnelle Montage im Pick-and-place-Verfahren wie bei Standard-SMD-Bauteilen möglich. Anwender sollen von der stabilen Board-to-board-Verbindung profitieren.

Der "SiRFstarIII 20-Channel Singlechip" kombiniert in einem Chip einen digitalen A-GPS-Basisbandprozessor mit einem RF-Frontend. Durch seine geringe Größe von 7 x 10 mm ließ sich der Singlechip gut in die Telit-Module einfügen. Der GPS-Empfänger zeichnet sich zudem durch sehr kurze TTFF-Zeiten (time to first fix) aus und verfolgt mehr als 20 Satellitensignale gleichzeitig. Daher liefert die SiRFstarIII-Architektur außerhalb von Gebäuden TTFF-Zeiten von nur einer Sekunde im netzwerkunterstützten Betrieb. Da sehr schwache Signale (-159 dBm) erkannt werden, ist Echtzeitnavigation auch unter erschwerten Betriebsbedingungen wie in tiefen Häuserschluchten oder unter dichtem Blätterdach möglich, heißt es. Auch in geschlossenen Räumen soll der Empfänger gute Resultate liefern. Anders als bei den langwierigen sequenziellen Suchprozessen traditioneller GPS-Architekturen sucht die SiRFstarIII-Architektur mit einem Äquivalent von mehr als 200.000 Korrelatoren alle Satellitenfrequenzen und Bitmuster gleichzeitig ab.

Mit der Kombination aus Mobilfunktechnik und GPS-Standortdaten sind zum Teil neue Einsatzmöglichkeiten denkbar. So können etwa die per Satellit ermittelten Positionsdaten über das Mobilfunknetz übertragen werden, was etwa bei der Lkw-Maut zum Einsatz kommt. Aber auch Kurierdienste verwenden ein solches Verfahren, um Briefe oder Pakete nachverfolgen zu können. Zudem kann die GSM-GPS-Kombination etwa bei Diebstählen von Autos, Booten oder anderen beweglichen Gütern Vorteile bringen. Im Falle eines Diebstahls könnte so etwa die Position eines Pkws per GPS-Signal ermittelt werden, die dann über eine GSM- oder GPRS-Verbindung weitergereicht wird.



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bodulo 28. Mär 2006

Scheint mir dass es euch wichtig ist wie es wirklich funktioniert :-) Also nur bei einem...

fidis 23. Mär 2006

Dies ist die Einladung zur Teilnahme an einer europaweiten soziologischen Studie zur...

MCLX 17. Mär 2006

Siehe motorola A925, A835, A1000 (das neueste) und bei anderen auch. Der Betreiber? Drei...

Muad'dib 15. Mär 2006

Siehe auch Posting von Pathfinder, http://de.wikipedia.org/wiki/AGPS

k 15. Mär 2006

Wahrscheinlich wird es auch wieder eine Weile dauern bis ein solches Geraet auf den Markt...


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