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Voice Reader: Lesen war gestern

Linguatec stellt den "Voice Reader" auf der CeBIT vor

Das Münchener Sprachtechnologie-Unternehmen Linguatec hat das Aussprachetool seines Übersetzungsprogramms "Personal Translator" extrahiert und daraus eine eigenständige Software gemacht: den "Voice Reader". Eine virtuelle Nachrichtensprecherin liest Texte auf dem Bildschirm vor, etwa E-Mails in Outlook oder in die Zwischenablage kopierte Passagen. Da es eine Schnittstelle zu iTunes gibt, lässt sich das Vorgelesene auch auf den iPod übertragen.

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Der "Voice Reader" basiert auf der neuen SVOX-Technik und linguistischen Prä-Prozessoren. Somit ist es möglich, die Satzstruktur zu analysieren und dann unter Zuhilfenahme umfangreicher phonetischer Bibliotheken eine Sprachausgabe zu generieren, die sich nur noch gering von der Stimme eines Menschen unterscheidet. Die Sprachmelodie klingt natürlich, Nebensätze sind deutlich zu erkennen - der vorgetragene Text wirkt lebendig.

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Selbstverständlich darf man als Anwender seine Ansprüche nicht allzu hoch schrauben. 100-prozentig perfekt ist die Sprachausgabe nicht. Werden beispielsweise im Französischen hin und wieder Wörter sprachlich miteinander "verbunden" (s-Endung mit Vokalbeginn), so übersieht die Software dies. Um die gröbsten Fehler von vorneherein auszuschließen, wurden bestimmte Wörter extra codiert. Schließlich soll "E-Mail" auch nach "E-Mail" klingen und sich nicht wie "Emaille" anhören. Optisch unterstützt wird die Darbietung außerdem von einer virtuellen Nachrichtensprecherin.

Voice Reader von Linguatec
Voice Reader von Linguatec

Besonderes Augenmerk hat Linguatec bei der Entwicklung auf die Mobilität gerichtet. "Im MP3-Zeitalter hat man praktisch zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugriff auf Audiodateien, sei es mit dem iPod, dem Handy oder im Auto", erläutert Dr. Reinhard Busch, Geschäftsführer von Linguatec, die Strategie seines Unternehmens. "Was liegt da näher, als diese Geräte nicht nur fürs Musikhören zu nutzen, sondern auch für eine neue Form des Lesens: Die letzten E-Mails im Auto anhören oder sich beim Joggen interessante Artikel vorlesen zu lassen, die man aus dem Internet heruntergeladen hat. Gerade wer wenig Zeit und Lust hat, ständig vor dem Bildschirm zu sitzen, wird dies zu schätzen wissen."

Mit dem "Voice Reader" lassen sich Textdokumente mit einem Klick in MP3- oder WAV-Dateien verwandeln, die dann auf jeden MP3-Player übertragen werden können. Besitzer eines iPods haben es besonders einfach. Wer will, kann etwa alle neuen E-Mails direkt beim Empfangen von Outlook automatisch auf seinen iPod überspielen lassen. Dafür sorgt eine direkte Schnittstelle zu iTunes. Außerdem nistet sich ein Plug-in in Microsoft Word und Power Point ein. Anwender von OpenOffice.org haben das Nachsehen.

Der "Voice Reader" mit dem deutschen Sprachpaket ist für 49,- Euro im Handel erhältlich. Weitere Sprachpakete für Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Spanisch und Tschechisch sollen im Laufe des zweiten Quartals veröffentlicht werden. Zu sehen und zu hören ist das Programm auf der CeBIT (Halle 3, Stand E55). [von Frank Magdans]



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meinnametutnich... 26. Nov 2008

DiplWirtschaftsinformatiker was für ein Name Selbstbeweihräucherung

j.froemel 21. Dez 2007

ja is ja alles schön und gut aber gibts die auch in deutsch? bei meiner deutschen vista...

UsedCarDealersh... 03. Mai 2006

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walter_von_der_... 17. Mär 2006

Habs mir auf der CeBIT angesehen und gleich besorgt :-) Ist handwerklich gut gemacht, v...

SchnuselDusel 17. Mär 2006

Bei MacOSX ist ja schon ein Vorlesewerkzeug integriert, welches ja sogar singen kann...


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