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SAP-Betriebsrat: Angriff ist die beste Verteidigung

Bericht: Vorstand will nun selbst eine Betriebsratsgründung einleiten

Bislang hat sich SAP gegen Bestrebungen zur Gründung eines Betriebsrats gewehrt, man sah die SAP-Kultur durch einen von außen bestimmten Betriebsrat gefährdet. Auch die SAP-Mitarbeiter lehnten ein entsprechendes Vorhaben mit einer Mehrheit von über 90 Prozent ab. Doch bevor nun drei Mitarbeiter mit Unterstützung der IG Metall die Betriebsratsgründung per Gericht erzwingen, geht der SAP-Vorstand in die Offensive und will nun seinerseits die Gründung eines Betriebsrats einleiten.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) sollen die SAP-Mitarbeiter bereits in den kommenden Tagen aufgefordert werden, einen Wahlvorstand zu bestimmen - der erste Schritt auf dem Weg zur Gründung eines Betriebsrats.

SAP wolle mit diesem Schritt selbst aktiv werden, um zu verhindern, dass das Arbeitsgericht Mannheim zwangsweise einen Wahlvorstand einsetzt. Man hofft auf diesem Wege offenbar, den Einfluss der IG Metall einzuschränken. Dennoch stellen die Pläne eine Kehrtwendung dar, hatten sich der SAP-Vorstand sowie Aufsichtsrat und Gründer des Unternehmens doch vehement gegen einen Betriebsrat ausgesprochen. Die Interessen der Arbeitnehmer werden bei SAP durch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat vertreten.



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Rob 21. Apr 2006

Ich lese in der Presse, daß die Unternehmensleitung die allgemeine Feststellung getroffen...

Hallenkicker 14. Mär 2006

Nicht jeder Betriebsrat ist gewerkschaftlich organisiert. Man sollte auf jeden Fall...

Muhahahaha 14. Mär 2006

Und deswegen sind Betriebsräte grundsätzlich von Übel? Fresst Scheisse! Milliarden...

McB 14. Mär 2006

Gewerkschaften haben Unternehmen ... und dort geht es so krass zu wie in keinem...

dozo 14. Mär 2006

Das letzte Bollwerk fällt... Na dann Gutnacht!


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