Vorwerk-Teppich mit eingewebten RFID-Tags
Die RFID-Markierung soll beispielsweise Reinigungs- und Transportrobotern den Weg im Gebäude zeigen. "Bisher wurde die Bodenfläche in Gebäuden neben ihrer Bedeutung als Gestaltungselement, maximal noch zur Belüftung, für die Heizung und als optische Abdeckung von Kabel- und Installationskanälen benutzt", so Johannes Schulte von Vorwerk.
Eine erste Anwendung, in der die RFID-Navigation auf einer solchen Unterlage zum Einsatz kommen soll, ist ein Reinigungsroboter für den professionellen Bereich, den InMach zusammen mit der Schweizer Firma Cleanfix AG entwickelt hat. Er soll in wenigen Monaten auf den Markt kommen.
Der smart floor besteht aus einem Polyestergewebe, in dem das Netz von RFID-Chips eingewebt ist, was unter den eigentlichen Teppichboden gelegt wird. Dessen Stärke darf bis zu 30 mm betragen. Da die Chips in diesem Fall auch beschreibbar sind, lässt sich so die Codierung der Positionen und Wege vornehmen und auch abändern. Der Chip kann auch vom Roboter beschrieben werden, um sicherzustellen, dass dort beispielsweise geputzt wurde.
Der Roboter soll aber nicht stur die Tag-Landkarte und den vorgesehen Weg abfahren, sondern auch temporäre Hindernisse mit seiner Bordelektronik erkennen und umfahren können. Insgesamt soll das Verfahren deutlich günstiger als die GPS- oder Videonavigation sein.
Vorwerk stellt "smart floor" auf der CeBIT 2006 beim BMBF in der Halle 9, Stand A60 aus.
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