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Shuttles neuer Media-Center-PC setzt auf Viiv

Nachfolger des XPC M1000 mit besserer CPU und mehr Speicher. Mit dem XPC M1000 hatte Shuttle im vergangenen Jahr seinen ersten Media-Center-PC vorgestellt, auf der CeBIT 2006 zeigte der Hersteller nun einen Nachfolger: Viiv-kompatibel mit Intels Core Duo bestückt. Das flache, an einen DVD-Rekorder erinnernde M1000-Gehäuse hat Shuttle beim XPC M2000 beibehalten.
/ Christian Klaß
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Im Shuttle XPC M2000 arbeitet Intels Notebook-Prozessor Core Duo T2400 (1,83 GHz) in Verbindung mit Intels Chipsatz-Kombination 945GT/ICH7M-DH (GMCH), 1 GByte Speicher (2x 512 MByte DDR2) und der PCI-Express-Grafikkarte GeForce 6600 LE mit eigenen 256 MByte Grafikspeicher. Damit hat das Gerät auch genügend Leistung für die Aufzeichnung, die Wiedergabe von hochauflösenden Videos und von etwas aufwendigeren aktuellen Spielen.

Einzelne Komponenten der Grundkonfiguration lassen sich vom Kunden anpassen: Für den TV-Empfang integriert Shuttle zwei analoge TV-Tuner-Karten (PCI) mit Hardware MPEG2 Encoder und FM Radio Tuner. Optional werden zwei DVB-T- oder zwei Hybrid-Tuner (Analog + DVB-T) eingebaut.

In Verbindung mit der vorinstallierten Windows Media Center Edition 2005, den bis zu zwei internen Tunern, einer 250 GByte großen SATA-Festplatte, einem Double-Layer-DVD-Brenner und einem Speicherkarten-Leser (CF I+II, SD, MD, SM, MMC, MS, MSP) wird das Gerät zum Digitalvideorekorder, Universal-Abspieler und zur Unterhaltungszentrale. Zur DVD-Wiedergabe ist CyberLinks PowerDVD vorinstalliert.

Ans Heimnetz anbinden und mit anderen Viiv-Geräten vernetzen lässt sich der M2000 per Gigabit-Ethernet und WLAN (IEEE 802.11b/g). Die Video-Ausgabe erfolgt per VGA-, DVI-I-, Komponenten- oder TV-Ausgang (S-Video/Composite). HDMI wird nicht geboten. Ein kleines Display (VFD) an der Gehäusefront kann zusätzliche Statusinformationen anzeigen.

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Für analogen 7.1-Kanal- (Line Out) und digitalen 5.1-Kanal-Raumklang (SPDIF) sorgt ein Realtek-ALC880-Codec. Für die Anbindung von Peripherie gibt es acht USB-2.0- und zwei Firewire-400-Schnittstellen, die Infrarot-Schnittstelle wird von der mitgelieferten Fernbedienung genutzt. Eine Funktastatur mit Scrollball ist ebenfalls mit dabei. Wie beim Vorgänger M1000 packt Shuttle auch dem M2000 ein leeres USB-Laufwerksgehäuse für eine 2,5-Zoll-Festplatte (Parallel ATA) bei, das vorne rechts ins Gerät eingesteckt werden kann.

Das Unterhaltungselektronik nachempfundene "M"-Gehäuse ist 44,2 cm breit, 35 cm tief und 7,8 cm hoch. Die Stromversorgung des Heimkino-PCs erledigt ein 150-Watt-Netzteil mit aktiver Leistungsfaktor-Korrektur (Active PFC). Betrachtet man das M2000-Gehäuse, die Tastatur und die Fernbedienung, so ergibt sich ein uneinheitliches Bild – die Designs wirken nicht aufeinander angepasst, was dem Ganzen etwas den Charme nimmt. Auf der Messe waren auf dem Gehäuse zudem dank des Glanzlacks Fingerabdrücke und Staub recht gut zu erkennen. Anders als auf den offiziellen M1000/M2000-Pressefotos leuchtete bei den Geräten auf der Messe die Buchstaben der Status-Anzeigen blau anstatt grün, was in Verbindung mit der blauen Power-LED zumindest ein stimmigeres Aussehen der Gehäusefront ergab.

Der Shuttle XPC M2000 soll ab dem zweiten Quartal 2006 im Handel verfügbar sein. Einen Preis wollte Shuttle während der CeBIT 2006 noch nicht nennen.


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