Abo
  • IT-Karriere:

Ubuntu: Dapper Drake soll sich verzögern

Flight CD-5 mit "Ubuntulooks" erschienen

Mark Shuttleworth, der Ubuntu 2004 ins Leben rief, hat vorgeschlagen, die nächste Version der Linux-Distribution sechs Wochen später zu veröffentlichen als geplant. So soll das Projekt mehr Zeit für Tests und weitere Lokalisierungen haben. Währenddessen ist die Flight-CD 5 erschienen und der inoffizielle Port von Ubuntu für Suns UltraSPARC T1 steht nun zum Testen bereit.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In einer E-Mail schlug Shuttleworth die Verzögerung vor. Eigentlich sollte Ubuntu 6.04 im April veröffentlicht werden, Shuttleworth möchte jedoch mehr Zeit für abschließende Tests und Verbesserungen gewinnen.

Stellenmarkt
  1. FRITSCH Bakery Technologies GmbH & Co. KG, Markt Einersheim Raum Würzburg
  2. MAGELLAN Rechtsanwälte Säugling und Partner mbB, München

Die Entscheidung werden die Entwickler bei einer Abstimmung im IRC-Kanal treffen und anschließend bekannt geben. In seiner E-Mail stellt Shuttleworth fest, dass Dapper Drake durch die Nutzung von Launchpad das am besten vorbereitete Ubuntu-Release ist. Gerade der neue Installer sei fertig, so dass eine Veröffentlichung am 20. April 2006 realistisch sei.

Allerdings ist Ubuntu 6.04 die erste Version, die mit längerer Unterstützung daherkommen soll. Da sich Ubuntu damit gegen andere Enterprise-Distributionen positioniert, müsse man sicherstellen, dass es auch im geschäftlichen Umfeld eingesetzt werden könne, so Shuttleworth. Zusätzliche Zeit soll sicherstellen, dass Ubuntu diese Ansprüche wirklich erfüllt.

Die weiteren Wochen sollen nach Shuttleworths Vorstellung daher für zusätzliche Tests des Systems genutzt werden. Außerdem hofft Shuttleworth, dass Hard- und Software-Anbieter Ubuntu zertifizieren und durch verbesserte asiatische Lokaliserungen der Einsatz in diesen Ländern erleichtert wird. Auch soll ein letztes Mal Hand an die Benutzeroberfläche gelegt werden.

Das neue Theme 'Ubuntulooks'
Das neue Theme 'Ubuntulooks'

Unterdessen wurde mit der Flight-CD 5 eine weitere Vorabversion der Distribution veröffentlicht. In dieser wurde der Installer für die Live-CD verbessert und das neue Standardtheme "Ubuntulooks" kommt zum Einsatz. Einige zusätzliche ATI-Grafikkarten wie die X850 werden nun unterstützt und die X-Konfiguration auf AMD64-Systemen fragt nun auch automatisch Informationen über den Bildschirm und nicht nur über die Grafikkarte ab. Zusätzlich enthält Flight 5 eine neue Entwicklerversion von GNOME 2.14.

Die Ubuntu Flight-CD 5 steht ab sofort zum Download bereit. Auch die aktualisierten Edubuntu-CDs sind bereits fertig, Kubuntu sollte in Kürze folgen.

Nachdem Kernel-Entwickler David Miller Ubuntu bereits auf Suns UltraSPARC-T1-Prozessor booten konnte, wurde die Portierung nun auch veröffentlicht. Es handelt sich um eine inoffizielle Portierung, die sich installieren lässt und dann die komplette Ubuntu-Umgebung auf Niagara-Systemen zur Verfügung stellt.

Zurzeit gibt es nur ein Netboot-Image, später sollen ISO-Images folgen. Fehlerberichte werden erbeten, SPARC zählt allerdings nicht zu den offiziell von Ubuntu unterstützten Plattformen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sandisk SSD Plus 1 TB für 88,00€, WD Elements 1,5-TB-HDD für 55,00€, Seagate Expansion...
  2. (u. a. Kingston A400 2-TB-SSD für 159,90€, AMD Upgrade-Bundle mit Radeon RX 590 + Ryzen 7...
  3. 43,99€ (Bestpreis!)
  4. (aktuell u. a. Asus Zenfone 5 Handy für 199,90€, Digitus DN-95330 Switch für 40,99€)

GAMaus 17. Mär 2006

Da bin ich ganz Deiner Meinung!

marbr 13. Mär 2006

3 Sachen haette ich gerne noch in Ubuntu/Kubuntu: - EINFACHE schnelle DualScreen config...

Cyberlink 13. Mär 2006

Irgendwo im DapperDrake Forum steht, dass der neue Networkmanager in den nächsten paar...

asdfasdf 13. Mär 2006

Dann soll er seinen Geburtstag halt auch verschieben *gg*


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /