Parrot: Stereolautsprecher mit Bluetooth

Fotodarstellung auf Bluetooth-Bilderrahmen

Das französische Unternehmen Parrot hat auf der CeBIT 2006 Bluetooth-Lautsprecher und -Fotorahmen vorgestellt. Damit erweitert das ursprünglich aus dem Automobilbereich stammende Unternehmen sein Angebot auch auf den Heimanwender. Fortan kann dieser Bilder vom Handy per Bluetooth an Bilderrahmen schicken oder drahtlos Musik über 60-Watt-Stereolautsprecher hören.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Parrot Sound System
Parrot Sound System
Mittels Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) werden Stereo-Audio-Signale per Bluetooth an die Boxen übertragen, so dass ein Sender mit A2DP-Unterstützung Voraussetzung für den Einsatz ist. Dies ist mittlerweile bei diversen Mobiltelefonen und MP3-Playern der Fall. Die drahtlose Übertragung vom Computer ist ebenfalls möglich. Außerdem sind die Lautsprecher auch mit einem analogen Line-In-Eingang ausgestattet, um klassiche Musikquellen wie CD-Player anzuschließen.

Zur Nutzung muss einer der beiden Lautsprecher am gewünschten Platz aufgestellt, der andere muss dann in zehn Metern Umkreis platziert werden. Nach erfolgtem Pairing der Musikquelle mit dem "Sound System" kann die Wiedergabe beginnen. Über ein Bedienfeld kann direkt am Lautsprecher beispielsweise die Lautstärke angepasst werden - die andere Box erhält diese Information dann ebenfalls via Bluetooth.

Beim Parrot Sound System handelt es sich um digitale Zwei-Wege-Lautsprecher mit je 60 Watt Leistung und einem Digital-Class-D-Verstärker. Fünf Prozessoren arbeiten im Inneren, die Bluetooth 2.0 inklusive EDR (Enhanced Data Rate) unterstützen. MP3 und MP3-Surround mit 112 bis 192 KBit/s und SBC von 150 bis 320 KBit/s können dekodiert werden.

Die Lautsprecher im weißen, handlackierten Gehäuse mit Magnetbefestigung sollen noch im Frühjahr 2006 für 359,- Euro pro Paar in den Handel kommen.

Parrot Photo Viewer
Parrot Photo Viewer
Zusätzlich bietet Parrot mit dem "Photo Viewer" Bilderrahmen mit LC-Display und Bluetooth an. JPEG-Bilder können an diese beispielsweise von einem Handy übertragen werden. Auf dem Display werden sie dann automatisch in der Position, vertikal oder horizontal, und in der Größe angepasst. Die Photo Viewer unterstützen nur Bluetooth 1.2 und nutzen das BIP-, OPP- und FTP-Profil zur Übertragung. Die Displays sind 320 x 234 Pixel groß und können bis zu 262.114 Farben darstellen. Außer Einzelbildern können auch Diashows wiedergegeben werden und die Rahmen verfügen über Lichtsensoren. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über eine Batterie oder per Netzkabel.

Die Rahmen werden in Leder oder weißer Eiche angeboten und sind 13 x 15,2 x 2,8 cm groß. Im Handel sollen sie ebenfalls im Frühjahr 2006 für 229,- Euro erhältlich sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tobi2000 14. Feb 2008

Mit einem Software-Update soll es inzwischen sogar möglich sein einem Bluetooth...

DreamFlasher 14. Apr 2007

Interessant wäre für mich, wenn ich das Teil auch ohne zusätzlichen USB Stick einsetzen...

Billy 13. Mär 2006

Hätte gern was im Format A1, A2 oder A0 :)

Der Joerch 11. Mär 2006

War das nich mit MMS anstelle Bluetooth ?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Aktienkurs: Microsoft verdrängt Apple als wertvollstes Unternehmen
    Aktienkurs
    Microsoft verdrängt Apple als wertvollstes Unternehmen

    Microsoft hat Apple als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt überholt.

  2. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

  3. Gigafactory Berlin: Huthi-Angriffe stören Tesla-Produktion in Deutschland
    Gigafactory Berlin
    Huthi-Angriffe stören Tesla-Produktion in Deutschland

    Die Produktion in der Gigafactory Berlin ruht für 2 Wochen. Grund sind Probleme, die durch Angriffe auf Schiffe im Roten Meer verursacht wurden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • Steelseries -64% • Corsair -39% • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /