VoIP-Gateway für TK-Anlagen von AVM

Ein integrierter Bandbreitenmanager soll während eines VoIP-Gesprächs dafür sorgen, dass andere Datenströme ausgehend und eingehend so reguliert werden, dass Telefonate über die DSL-Leitung stets in optimaler Qualität möglich sind. Bei parallelen Telefonaten findet eine dynamische Codec-Anpassung statt.
Eine konfigurierbare Festnetzersatzverbindung leitet ausgehende Gespräche automatisch über ISDN, falls DSL nicht zur Verfügung steht. Bis zu 20 SIP-Adressen können eingesetzt werden, SIP-Anlagenanschlüsse mit Durchwahlfähigkeit werden ebenfalls unterstützt. Hinzu kommen Leistungsmerkmale wie Makeln, Dreierkonferenz, Anklopfen, Rückruf bei Besetzt oder interne und externe Rufumleitungen.
Die integrierte Stateful Packet Inspection Firewall mit UPnP-Unterstützung und manueller Portfreigabe soll für Sicherheit sorgen. Mit dem Gerät verbundene Netzwerkgeräte sind wahlweise untereinander vernetzt oder physisch/logisch voneinander getrennt (Client Isolation). Dank einer IPSec-Implementierung lassen sich auch sichere VPN-Verbindungen aufbauen.
AVM bietet sein VoIP-Gateway in zwei Varianten an, das Modell 5188 mit vier ISDN-S0-Bussen, das Modell 5144 mit 2 mal ISDN S0. Beide sollen im Laufe des zweiten Quartals 2006 erhältlich sein, die Preise gibt AVM für das VoIP-Gateway 5144 mit 420,- Euro an, das VoIP-Gateway 5188 soll bei 580,- Euro liegen. Zudem soll das Gerät über Schlund + Partner vermarktet werden.



