Novell und Intel starten Linux System Builder Program

Migration Navigator 2.0 vergleicht Studien

Intel und Novell haben ein gemeinsames Programm gestartet, das Hardware-Anbietern den Vertrieb von Linux erleichtern soll. Dazu werden Trainings angeboten und die Hersteller können auf Novells Support-Netzwerk zurückgreifen. Zudem wird es eine gemeinsame Zertifizierung geben. Version 2.0 von Novells Migration Manager vergleicht außerdem 36 Linux- und Open-Source-Studien, um so den Umstieg zu erleichtern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Wie die beiden Firmen auf der CeBIT 2006 bekannt gaben, möchte man mit dem "Novell Linux System Builder Program" Computerherstellern helfen, ihr Angebot um Linux zu erweitern und damit das freie Betriebssystem weiter verbreiten. Novell bietet die Unterstützung für Linux an, während Intel Hardware und Support für die eigenen Produkte bereitstellt.

Gemeinsam wird auch die neue Yes-Zertifizierung angeboten, die den Bedürfnissen von Firmen entgegenkommen soll. Damit können auch Unternehmen, die nur zertifizierte Systeme anschaffen dürfen, Intel-Hardware mit Suse Linux nutzen.

"IDC hat kürzlich berichtet, dass 53 Prozent der IT-Manager Linux als Hauptplattform wählen", stellte Novells OEM Sales Director Werner Luetkemeier fest. Novell wolle Hardware- und Software-Anbieter daher aktiv unterstützen, um Linux in ihr Angebot aufzunehmen. Durch die Partnerschaft mit Intel können zertifizierte Lösungen entwickelt werden, die für noch mehr Linux-Komplettlösungen sorgen sollen.

Unter migrationnavigator.org hat Novell zudem die zweite Version der Online-Migrationshilfe veröffentlicht. Die Seite vergleicht 36 Linux- und Open-Source-Studien. Diese werden anhand eines Bewertungsmodells geordnet, so dass die für den jeweiligen Anwendungszweck passenden Studien leichter zu finden sind.

Der mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelte Dienst soll so eine vergleichende und objektive Beurteilung der Ergebnisse zulassen. In Version 2.0 wurden nicht nur neue Studien integriert, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit soll gesteigert worden sein.

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