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US-Börse droht Atari mit Ausschluss

Aktienkurs des Spieleherstellers ist zu niedrig. Atari, der US-Ableger von Infogrames, kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, nun droht auch noch der Rauswurf an der Börse, denn die Aktie erfüllt derzeit nicht die Anforderungen der US-Technologiebörse NASDAQ.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Weihnachtsquartal 2005 verzeichnete Atari einen deutlichen Umsatzrückgang und rutschte gar in die Verlustzone. Das Unternehmen argumentiert mit einem schwachen Markt und weniger veröffentlichten Titeln als im Vorjahr. Hinzu kommen finanzielle Probleme: So sprach Atari im Februar 2006 von substanziellen Zweifeln an der Fortführung des Geschäftsbetriebs.

Kurz darauf kündigte Atari zudem einen Stellenabbau an, rund 20 Prozent der Mitarbeiter sollen gehen.

Dies alles ließ auch den Aktienkurs des Unternehmens nicht unberührt, dieser dümpelt bei knapp 80 Cent dahin. Die US-Technologiebörse NASDAQ, an der Atari notiert ist, fordert aber einen Kurs von über 1,00 US-Dollar und droht Atari nun mit dem Rauswurf. Noch hat Atari 180 Tage Zeit, die Kriterien der NASDAQ wieder zu erfüllen, in dieser Zeit muss der Aktienkurs zehn Tage am Stück über der Schwelle von 1,00 US-Dollar liegen, um den Ausschluss abzuwenden.


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