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IDF: Conroe gegen Athlon 64 FX-62

Intel erlaubt erste Benchmarks mit Conroe. Erstmals in seiner Firmengeschichte versucht Intel, Benchmarks eines noch nicht verfügbaren Prozessors nicht zu verhindern – sondern fördert sie sogar. So kann man auf dem IDF einen Conroe mit 2,67 GHz gegen einen übertakteten Athlon FX-60 antreten lassen.
/ Jens Ihlenfeld
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Bisher galt bei Intel eine strikte Regel: Prozessoren, die noch nicht kommerziell verfügbar sind, erhalten PC-Hersteller, Entwickler und Journalisten nur gegen eine Verschwiegenheitsvereinbarung (NDA). Doch nun tauchten schon am Tag nach der Vorstellung der Core-Architektur auf diversen Hardware-Seiten erste Benchmarks auf.

Diese basieren jedoch nicht, wie sonst üblich, auf Vorserien-Exemplaren eines Hardware-Herstellers – Intel selbst hatte ausgewählte Journalisten zu Tests geladen. In einer unbeschrifteten Kabine im Moscone-Konferenzzentrum konnten diese auf von Intel gestellten Systemen die vorinstallierten Tests durchführen.

Intel hatte als Konkurrenten für seinen neuen Desktop-Prozessor "Conroe" mit 2,67 GHz einen Athlon 64 FX-60 auf 2,8 GHz übertaktet, damit er dem kommenden FX-62 entspricht.

Dabei schlug das Intel-System die AMD-Maschine im Schnitt um 20 bis 30 Prozent, beim 3D-Shooter F.E.A.R bot der Conroe deutlich über 40 Prozent mehr Leistung. Bei diesem deutlichen Vorsprung stellt sich allerdings die Frage, ob der CPU-Marktführer derartige halb geheimen Aktionen wirklich nötig hat. [von Nico Ernst]


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