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Mindstorms NXT: Lego setzt auf Open Source

Roboterbausatz soll im Oktober 2006 für 279,- Euro nach Europa kommen. Lego will das Betriebssystem seines neuen Robotermodells "Mindstorms NXT" als Open Source veröffentlichen, auch sämtliche technischen Details dazu und Schnittstellen offen legen, kündigte Sören Lund, Chef der Mindstorms-Abteilung bei Lego, im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt" an.
/ Jens Ihlenfeld
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Der NXT löst den populären Vorgänger "Mindstorms RCX" ab und ist auch auf der CeBIT zu sehen. Er wird durch drei Servomotoren bewegt, ein Rotationssensor soll für präzise Bewegungsabläufe sorgen. Dazu kommen zwei weitere Sensoren: ein Ultraschallsensor zur Entfernungsmessung sowie Bewegungs- und Objekterkennung. Ein neuer Soundsensor hingegen soll es dem Roboter ermöglichen, auf akustische Kommandos zu reagieren. Die Berührungs- und Lichtsensoren wurden zudem noch einmal verbessert.

Mit dem Schritt zu Open Source will der Konzern der Community, die für den RCX bereits alternative Betriebssysteme und Programmiersprachen entwickelt hat, entgegenkommen und zu eigenen Erfindungen animieren. Auch Leergehäuse sollen bereitgestellt werden, so dass Entwickler eigene Robotersensoren für den NXT herstellen können, kündigte Lund gegenüber der Welt an(öffnet im neuen Fenster) . Lego will zudem die Möglichkeit bieten, solche Zusatzelemente über die Mindstorms-Seite legomindstorms.com(öffnet im neuen Fenster) zu vertreiben.

Das komplett neu entwickelte Roboter-Set basiert auf einem 32-Bit-Prozessor mit Arm7-Kern und 256 KByte Programmspeicher. Es soll sich via USB oder Bluetooth programmieren und fernsteuern lassen. Laut "Welt" wird Lego zunächst 150.000 bis 200.000 Roboter-Sets in den USA auf den Markt bringen, im Oktober 2006 soll Mindstorms NXT dann auch seinen Weg nach Europa finden, zum Preis von 279,- Euro.


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