1&1 Pocket Web für mobile E-Mails
Die Beschränkung auf die drei E-Mail-Anbieter 1&1, Web.de und GMX erklärt 1&1 damit, dass die eingesetzte Push-Technik serverseitig realisiert werden müsse. Andere E-Mail-Accounts kann man daher nur per Webmail mit dem integrierten Browser abfragen. Die Software kann zudem nur mit Bildanhängen umgehen, andere Dateien können nicht geöffnet werden. Auch ist es nur möglich ein Konto einzurichten. Möchte man also mehrere Accounts der unterstützten Anbieter nutzen, werden auch mehrere Geräte benötigt.
E-Mails können mit dem Pocket Web auch kostenlos versendet werden. Beim SMS-Versandt werden 19,- Cent fällig. Deutlich höher fallen die Gesprächskosten aus: Für Gespräche ins Vodafone- und Festnetz werden 29,- Cent pro Minute verlangt, in andere Mobilfunknetze sogar 59 Cent pro Minute. Zum Telefonieren wird außerdem ein Bluetooth-Headset vorausgesetzt, da das Pocket Web über kein Mikrofon verfügt. Da auf dem Pocket Web ein proprietäres Betriebssystem läuft kann auch davon ausgegangen werden, dass keine zusätzliche Software verfügbar ist, Updates des Betriebssystems sollen hingegen möglich sein.
Pocket Web soll ab 1. April 2006 verfügbar sein, nähere Daten zum Gerät gab es von 1&1 noch nicht. Auf der CeBIT wird es allerdings in Halle 16 an Stand F05 vorgeführt.
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