O2 bündelt Genion und UMTS
Die Kombination aus Genion und UMTS soll ab 1. Mai 2006 verfügbar sein. Dabei sollen laut O2 rund 50 Prozent der Genion-Kunden UMTS auch tatsächlich nutzen können. Die maximale Übertragung liegt bei 348 KBit/s, wobei O2 eine Datenkomprimierung verwendet, um die Bandbreite besser auszunutzen.
Voraussetzung für die UMTS-Nutzung ist ein Genion-Vertrag für 9,99 Euro monatlich. Ohne Pakettarif kann für 3 Cent pro Minute gesurft werden. Dies gilt jedoch nur in der Homezone, außerhalb werden 9 Cent pro Minute fällig. Außerdem bietet O2 Zeitpakete mit 10, 20 und 40 Stunden an. Die Preise dafür liegen bei 9,99 Euro, 14,99 Euro bzw. 21,99 Euro. Jede weitere Minute kostet 3 Cent.
Darüber hinaus wird es Tarife mit Inklusivvolumen von 500 MByte, 1 und 2 GByte geben. Die Preisstaffelung ist identisch mit den Zeittarifen. Bei Überschreitung des Volumens fallen 15 Cent pro weiteres MByte Traffic an.
Ähnlich wie der Konkurrent T-Mobile soll im Laufe des Jahres auch HSDPA über O2 möglich sein. Damit wird ein erhöhter Downstream über UMTS möglich. Das ebenfalls von T-Mobile angebotene EDGE(öffnet im neuen Fenster) (Enhanced Data Rates für GSM Evolution) mit rund 200 KBit/s sei hingegen nicht geplant, so O2.
Ferner plant O2, auf Basis des Telefonica-Netzes ab Herbst 2006 ADSL2+ mit 16 MBit/s anzubieten. Bei Kombination mit einem Genion-Vertrag sollen die DSL-Preise niedriger sein als für Einzelanschlüsse. Genaue Preise wurden allerdings noch nicht verraten. Für Geschäftskunden möchte das Unternehmen außerdem SDSL-Anschlüsse ins Programm nehmen.
O2 hat sich zudem um eine Lizenz für DVB-H beworben. Nähere Informationen hierzu sind noch nicht verfügbar, ein Zuspruch der Lizenz noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ist jedoch ausgeschlossen.
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