Intel gibt Ausblick auf die Zukunft von VT-d, LT und AMT
Die kommende Generation von Intels Virtualisierungstechnologie für Unternehmensserver hört auf den Namen "Virtualization for Directed I/O" (Intel VT-d). Sie soll, ausgerichtet an der Prozessorleistung, dem Speicher und der "Manageability", die I/O-Virtualisierung erlauben und eine robustere Plattform zusammen mit der bestehenden Virtualisierungstechnik darstellen. Eine entsprechende Spezifikation veröffentlichte Intel jetzt für Entwickler.
Die Spezifikation soll auch die Standardisierungsbemühungen der PCI SIG (PCI Special Interest Group), um I/O-Virtualisierungs-Funktionen von PCI-Express-I/O-Geräten ergänzen. Intel-Partner VMware will bei zukünftigen VMware Enterprise Produkten Intels VT-d unterstützen.
Zusammen mit Microsoft will Intel die Verwaltung von Systemen (Manageability) vereinfachen. So soll die Intel Active Management Technology (AMT) mit Microsofts Systems Management Server zusammenarbeiten, um es IT-Managern zu ermöglichen, PCs auch dann über ihre Netzwerke zu verwalten, wenn die Geräte nicht mehr reagieren. Mit Intel AMT sollen sich Management- und Sicherheitsapplikationen einsetzen lassen, die ferngesteuert eine Vielzahl von Problemen entdecken und lösen können, verheißt der PC-Hersteller.
Daneben enthüllte Intel auch eine Funktion namens "Circuit Breaker". Diese soll Gefahrenquellen proaktiv blockieren, indem mit Viren infizierte PCs beispielsweise isoliert werden - noch bevor sich die Viren im Netzwerk verbreiten können.
Veröffentlicht wurde auch eine vorläufige Spezifikation für die "LaGrande Technologie" (LT), Intels Variante von "Trusted Computing". LT besteht aus Hardware-Erweiterungen im Silizium, mit denen sich die Plattform gegen softwarebasierte Angriffe schützen lässt. Die Technik soll auf Basis der Averill und anderen ausgewählten "Business-Plattformen" auf den Markt gebracht werden.



