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Last Exit Flucht - UNO-Spiel macht zum Flüchtling

Lehrspiel veranschaulicht das Flüchtlingsleben. Mit einem Browser-Spiel will das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) Kindern und Jugendlichen anschaulich vermitteln, was es bedeutet, die eigene Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen. Außerdem liefert "Last Exit Flucht" Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen Lehrerleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.
/ Christian Klaß
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Das Spiel besteht aus drei Teilen: In "Krieg oder Konflikt" muss sich der Spieler einem Polizeiverhör stellen. Regimekritische Antworten werden von den Ordnungskräften mit Gewalt geahndet. Der Spieler hat nur eine einzige Möglichkeit, der Haft zu entgehen: die Flucht. In rund einer Minute muss er entscheiden, was er für die ungewisse Zukunft in einem ganz neuen Land braucht. Auch auf dem Weg zur Staatsgrenze stehen schwierige Entscheidungen an: Welches Transportmittel ist das sicherste? Soll ich mich einem Schlepper anvertrauen? Ist die Grenze endlich überschritten, sind damit noch längst nicht alle Hürden überwunden.

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Der zweite Teil dreht sich um die Frage "Flüchtling oder Einwanderer?". Für sieben verschiedene Personen muss der Spieler diese Frage beantworten und herausfinden, wem bei einer Rückkehr Gefahr drohen könne und wem nicht. Der dritte Teil dreht sich um die Zeit nach dem genehmigten Asylantrag. Es geht um das Neuorganisieren des eigenen Lebens inkl. der Arbeitssuche, dem Fertigwerden mit Vorurteilen und dem Kennenlernen der Nachbarn.

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UNHCR will mit dem Spiel vor allem Jugendliche für die Bedürfnisse von Flüchtlingen sensibilisieren. Es soll ein Bewusstsein für die Schutzbedürftigkeit von Flüchtlingen und die Notwendigkeit von Lösungen für deren Probleme geschaffen werden. Dazu gibt es noch Informationen(öffnet im neuen Fenster) über Flüchtlingsfragen und Menschenrechte, inklusive eines Lehrerleitfadens(öffnet im neuen Fenster) mit Vorschlägen für Rollenspiele und Gruppendiskussionen. In Texten und Videosequenzen kommen Flüchtlinge selbst zu Wort und es wird ein Einblick in die Situation in verschiedenen Ländern gegeben. Unter anderem können sich die Spieler über eine Reise der Schauspielerin und UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie zu sudanesischen Flüchtlingen im Tschad informieren.

Das für Kinder ab 13 Jahren geeignete Spiel findet sich unter www.lastexitflucht.org(öffnet im neuen Fenster) und benötigt Flash.


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