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Neue Chip-Kreditkarten erlauben das Ausspähen von Daten

Britische Forscher haben Kreditkartendaten ohne großen Aufwand ausgelesen

Wie das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus berichtet, sollen sich die Daten von neuartigen Chip-Kreditkarten ohne großen Aufwand ausspionieren lassen. Britische Forscher haben ermittelt, dass sich neue Kreditkarten mit Chip leichter auslesen lassen, als das bei herkömmlichen Kreditkarten mit Magnetstreifen der Fall sei.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch in Deutschland führen Banken und Geldinstitute eine neue Kreditkartentechnik ein, die nicht mehr mit einem Magnetstreifen, sondern stattdessen mit einem auslesbaren Chip versehen ist. Diesen Chip sollen Angreifer beim Bezahlvorgang relativ leicht auslesen können, haben Forscher der Cambridge-Universität herausgefunden. Im ARD-Magazin Plusminus wird ein solcher Angriff vor laufender Kamera demonstriert. Die betreffende Sendung wird am heutigen 7. März 2006 um 21:50 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

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Eigentlich sollten die in den neuen Kreditkartentypen verwendeten Chips ein Ausspähen von Daten erschweren und nicht etwa vereinfachen - jeweils im Vergleich zu Kreditkarten mit herkömmlichen Magnetstreifen. Laut der britischen Untersuchung werden die Chip-Kreditkarten mit verschiedenen Sicherheitsstandards ausgegeben.

Die Cambridge-Forscher geben an, dass Kreditkarten mit einem so genannten DDA-Chip problemlos elektronisch abgehört werden können. Bei Kreditkarten mit SDA-Chip soll es sogar möglich sein, auf diesem Wege an die PIN-Nummer zu gelangen. Gegenüber Plusminus hat Visa-Deutschland bestätigt, dass hier zu Lande beide Kreditkartentypen im Einsatz sind. Das Anbringen von Datenauslesegeräten im Kassenbereich soll in Deutschland eine kriminelle Methode der Datenausspähung sein, welche die Polizei häufig beobachtet.

Mit den neuen Chip-Kreditkarten werden Einkäufe schon bald nicht mehr per Unterschrift bestätigt, sondern es wird wie von der EC-Karte bekannt eine PIN-Nummer abgefragt. Bei Missbrauchsfällen müssen Bankkunden künftig auch bei Kreditkarten darauf achten, dass PINs nicht in falsche Hände gelangen, was allerdings schwierig wird, wenn sich die PIN so leicht auslesen lässt, wie die britischen Forscher berichten.



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@Golem.de 08. Mär 2006

Zitat aus Artikel: "Die betreffende Sendung wird am heutigen 7. März 2006 um 21:50 Uhr in...

keine 08. Mär 2006

Solange Du nur Klartextdaten überträgst (Kartennummer etc.), die auch auf dem Magstripe...

cmi 07. Mär 2006

wobei man in so manchem laden auch gar nicht irgendwie verdeckt tippen kann. was soll...

Anonymous 07. Mär 2006

Per PIN. Den Pin meiner Visa habe ich leben noch nie gebraucht. Immer schön...


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