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ATI übernimmt Teil von XGI

Präsenz in China soll ausgebaut werden. Der kanadische Grafikchip-Entwickler ATI hat die chinesische Niederlassung des taiwanischen Herstellers XGI sowie Mitarbeiter aus der XGI-Niederlassung im kalifornischen Santa Clara übernommen. Mit der Übernahme hofft ATI, seine Präsenz in China zu stärken und gleichzeitig die eigenen Forschungs- und Entwicklungsfähigkeiten zu verbessern.
/ Christian Klaß
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ATI übernimmt die in Shanghai lokalisierte XGI-Niederlassung Macrosynergy, erweitert damit einerseits seinen Einzugsbereich in China und holt sich weitere Ingenieure mit Erfahrung im Bereich Grafikkarten-Entwicklung und -Design ins Haus. Insgesamt werden 100 in Shanghai sitzende Macrosynergy-Angestellte nun für ATI arbeiten. Dazu kommt noch das kleinere XGI-Team aus Santa Clara, das nun im gleichen Ort in ATIs Niederlassung beschäftigt wird.

XGI – hervorgegangen aus Trident und der Grafikabteilung von Silicon Integrated Systems (SiS) – bleibt demnach weiter in Taiwan bestehen. Allerdings gab es Berichte, dass sich XGI künftig auf Embedded- und Mobil-Grafikchips konzentrieren will, nachdem das Unternehmen im Bereich Desktop-Grafikkarten keine Erfolge verbuchen konnte.

ATI hofft, sich im schnell wachsenden chinesischen Markt durch die Übernahme besser platzieren zu können – im Bereich Computer und bei den Mobiltelefonen. Shanghai besitzt ATI zufolge den größten Hafen und die beste Anbindung an den Rest des Landes, was es als Unternehmensstandort wichtig macht.


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