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Microsoft lichtet Städte aus Autoperspektive ab

Virtueller Spaziergang: Mit Microsoft durch die Stadt. Microsoft hat mit Street-Side einen neuen Live.com-Dienst vorgestellt, der den Benutzer in ein virtuelles Auto oder in die Fußgängerperspektive versetzt und mit Tausenden von Fotos der Straßenzüge die Illusion vermittelt, sich tatsächlich in San Francisco oder Seattle zu bewegen.
/ Andreas Donath
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Der Dienst Windows Live Local Street Side(öffnet im neuen Fenster) nutzt als Basis Microsofts Virtual Earth und stellt eine Karte dar, auf der man mit einem Autosymbol herumkutschieren, abbiegen und als Fußgänger auch 360-Grad-Pirouetten drehen kann.

Die als AJAX-Anwendung konzipierte Beta-Version von Street-Side reagiert ähnlich flott wie beispielsweise Google Maps und bietet bei den Auto- und Fußgängersimulationen sogar Seitenfensteransichten.

Die Steuerung der Autos und des Fußgängers erfolgt mit den Cursortasten oder mit der Maus. Als nette Spielerei am Rande steht neben einem Sportwagen- auch ein Rennwagen-Interieur zur Auswahl.

Die Kartensicht kann zwischen Satellitenbild mit Straßennamenbeschriftung auch zu einer Landkartensicht und einer Darstellung mit Miniaturfotos auf der Karte umgeschaltet werden.

Mit Street-Side will das Live.com-Team ein digitales Abbild der Welt schaffen, das eine bessere Orientierungsmöglichkeit erlaubt - beispielsweise bei der Vorauswahl von Immobilien, bei der Wegfindung oder schlicht, um fremde Städte und Gegenden am Rechner zu erkunden.

Amazons Suchmaschine A9 bietet hingegen schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, in manchen US-Gegenden Fotos der Ladengeschäfte abzurufen. Dies ist mit Street-Side natürlich auch möglich - neben der Straßensuche kann man auch nach einer Branche oder einem Firmennamen recherchieren.


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