Breitband-Anschluss de luxe: 2 GBit/s in Großbritannien
Digital Bridge könnte derzeit ungefähr 20.000 Einwohner und mehr als 1.000 Firmen erreichen, teilten die Initiatoren des Projektes mit. Es wird über eine Kombination aus überregionalen Fördermitteln, europäischen Mitteln sowie kommunalen Geldern finanziert.
Zu den Partnerunternehmen gehören Video Networks, Hildebrand, Microsoft und ITN. Die teilnehmenden Bewohner erhalten neben einer Set-Top-Box eine Fernbedienung sowie eine schnurlose Infrarottastatur. Zusammengenommen soll so ein Breitbandanschluss mit dem Fernseher verwirklicht werden, auf dem auch die Bedienung erfolgt. Ob der Dienst später auch über herkömmliche Rechner nutzbar sein wird, ist nicht bekannt.
Der Zugang beschränkt sich allerdings nicht auf das bekannte Triple-Play aus Internetzugang, Telefon und Fernsehen: Die Bewohner von Shoreditch sollen gar Bilder von öffentlichen Überwachungskameras einsehen können, bevor sie das Haus verlassen. Dazu kommt der TV-Kanal "Community Safety Channel", bei dem aktuelle Sicherheitshinweise der Polizei gesendet werden. Kritiker befürchten, dass die Überwachungsvideos dazu verleiten sollen, aus den Anwohnern Hobbydetektive zu machen.
Im vierten Quartal sollen 40.000 Einwohner in Hackney (öffnet im neuen Fenster) im Nordosten Londons Zugang zur Digital Bridge erhalten.
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