• IT-Karriere:
  • Services:

IDF: Neuer Speichertyp mindestens dreimal schneller

"Transactional Memory" als Softwaresimulation gezeigt

Noch vor dem offiziellen Start des Intel Developer Forum hat Chief Technology Officer Justin Rattner im Rahmen eines Presse-Briefings erstmals eine neue Architektur für PC-Hauptspeicher vorgeführt. Das "Transactional Memory" arbeitet nicht mehr mit statisch adressierten Bereichen, Threads können Änderungen im Speicher anderer Threads vornehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Transactional Memory
Transactional Memory
Das Transactional Memory arbeitet damit wie das "Record Locking" in einer Datenbank: Nur die Bereiche, die gerade in Bearbeitung sind, sind nicht mehr sofort addressierbar. Bei bisherigen Memory-Architekturen hat ein Programm oder ein Thread seine Speicherbereiche stets exklusiv alloziert, andere Software konnte darauf nicht zugreifen.

Stellenmarkt
  1. Gemeinde Malsch, Karlsruhe
  2. MicroNova AG, Wolfsburg

Im Zeitalter von mehreren Cores pro Computer ist diese Methode aber hinderlich, da oft mehrere Threads auf die Ergebnisse anderer Threads warten müssen - und deren Speicherbereiche nicht einsehen oder gar beschreiben können. Das Resultat sind Wartezeiten, welche die Gesamtperformance bei immer mehr Cores in die Knie zwingen: Das System skaliert nicht mehr. Als Beispiel nannte Rattner Tests aus den Intel-Labors, bei denen Anwendungen bei bis zu acht Cores noch schneller wurden, mit noch mehr Cores aber tatsächlich langsamer.

... in der Simulation
... in der Simulation
Der neue Speichertyp lindert das, indem Threads sofort, nachdem der "Lock" auf einen Speicherbereich durch einen abgeschlosssenen Schreib- oder Lesevorgang aufgehoben wurde, wieder darauf zugreifen können. Das Resultat soll mindestens eine Verdreifachung der Gesamtperformance sein. Rattner demonstrierte die Vorteile anhand einer Banking-Applikation auf Java-Basis. Die Aufgaben wurden dabei auf einer Xeon-Maschine mit acht Dual-Core-Prozessoren mit herkömmlichem Speicher in 10,4 Sekunden abgewickelt, mit Transactional Memory in nur 4,6 Sekunden.

Bei der Vorführung handelte es sich im eine Softwaresimulation, wie sie bei neuen Hardwareentwicklungen im Forschungsstadium üblich ist. Da Transactional Memory mit der exklusiven Speicheradressierung eines PC radikal bricht, sind an Betriebssystemen, Chipsätzen und Anwendungen grundlegende Änderungen nötig. Auf Nachfragen, wann der neue Speichertyp marktreif sein könnte, sprach Rattner von "mehreren Jahren" und verriet auch keine weiteren Details zur Funktionsweise. [von Nico Ernst]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (Release 18.06.)
  2. (u. a. Total War Promo (u. a. Total War: Three Kingdoms für 25,99€, Total War: Attila für 9...
  3. (u. a. Samsung GQ65Q700T 65 Zoll 8K für 1.199€, LG OLED65BX9LB 65 Zoll OLED für 1.555€)
  4. 654€ (mit Rabattcode "PLUSDEALS10" - Bestpreis)

MS-Admin 07. Mär 2006

und deren Schläuche auch mit Silikon gefüllt sind ;-)


Folgen Sie uns
       


Cowboy 4 ausprobiert

Die urbanen Pedelecs von Cowboy liegen gut auf der Straße und sind dank neuem Motor antrittstärker.

Cowboy 4 ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /