IDF: Neuer Speichertyp mindestens dreimal schneller
Im Zeitalter von mehreren Cores pro Computer ist diese Methode aber hinderlich, da oft mehrere Threads auf die Ergebnisse anderer Threads warten müssen – und deren Speicherbereiche nicht einsehen oder gar beschreiben können. Das Resultat sind Wartezeiten, welche die Gesamtperformance bei immer mehr Cores in die Knie zwingen: Das System skaliert nicht mehr. Als Beispiel nannte Rattner Tests aus den Intel-Labors, bei denen Anwendungen bei bis zu acht Cores noch schneller wurden, mit noch mehr Cores aber tatsächlich langsamer.
Bei der Vorführung handelte es sich im eine Softwaresimulation, wie sie bei neuen Hardwareentwicklungen im Forschungsstadium üblich ist. Da Transactional Memory mit der exklusiven Speicheradressierung eines PC radikal bricht, sind an Betriebssystemen, Chipsätzen und Anwendungen grundlegende Änderungen nötig. Auf Nachfragen, wann der neue Speichertyp marktreif sein könnte, sprach Rattner von "mehreren Jahren" und verriet auch keine weiteren Details zur Funktionsweise. [von Nico Ernst]
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