Gehacktes Skype 2.0 erlaubt 10er-Konferenz mit allen CPUs
Maxxuss hatte den betreffenden Code-Abschnitt in Skype 2.0 aufgespürt, welcher Core-Duo- und Pentium-D-Prozessoren Konferenzen mit mehr als fünf Teilnehmern erlaubt. Die Routine dahinter soll einfach gestrickt sein: Wenn es sich um eine CPU von Intel mit zwei Prozessoren handelt, dann erlaube zehn Nutzer, ansonsten begrenze auf fünf Nutzer. Danach hat sich der Hacker ans Werk gemacht, herauszufinden, welche Teile des Codes geändert werden müssen, um die Beschränkung auszuhebeln.
Das Resultat ist der mittlerweile zweite und diesmal problemlos funktionierende Patch, den Maxxuss für das am 1. März 2006 erschienene Skype 2.0.0.90 für Windows zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereitstellt. Genauer gesagt handelt es sich um ein modifiziertes Skype, das die normale ausführbare Datei Skype.exe ersetzt. Maxxxus verspricht, dass von ihm kein Virus und keine Hintertür in die modifizierte Skype-Version eingebaut wurde.