Pseudowire-Technik soll Backhaul-Kosten senken

RAD: UMTS-Basisstationen per Richtfunk, Metro-Ethernet oder DSL anbinden

RAD Data Communications will UMTS-Datenverkehr über Metro-Ethernet, Richtfunkstrecken und DSL-Leitungen übertragen. Damit sollen UMTS-Anbieter Kosten einsparen können, da auf verhältnismäßig teure Standleitungen auf Basis von TDM- oder ATM-Technik verzichtet werden kann.

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Auf der CeBIT zeigt RAD eine Reihe von Pseudowire-Lösungen zur Emulation von Leitungen in paketvermittelten Netzen (PSN). Mobilfunknetzbetreiber sollen TDM- oder ATM-basierende Standleitungen durch Gigabit-Ethernet-, IP- oder MPLS-Dienste ersetzen und so eine zukunftssichere Transportinfrastruktur aufbauen können, verspricht das Unternehmen. In erster Linie geht es aber darum, Betriebskosten im Backhaul-Bereich, also bei der Infrastruktur, für den Anschluss von Basisstationen und Mobilfunk-Vermittlungszentralen an das Kernnetz zu senken. Auch DSL- und Richtfunkverbindungen sollen dazu beitragen, die Backhaul-Kosten zu senken.

Mit der Serie ACE-3x00 verspricht RAD eine Lösung, die gleichzeitig TDM und ATM über paketbasierte Netzwerke unterstützt. Durch die Integration der Pseudowire-Technik in die Geräte will RAD einen Migrationsweg hin zu Ethernet-/IP-/MPLS-Backhaul-Netzen von morgen bieten.

Die Pseudowire-Technik steckt aber auch in der Serie Airmux-200 von RAD, die E1- und Ethernet-Netze über Punkt-zu-Punkt-Richtfunk verbinden kann. Er funkt in den lizenzfreien Frequenzbändern von 5,4 bis 5,7 sowie 2,4 GHz. Gerade auf diesem Weg sollen Anbieter erhebliche Kosten einsparen können. Probleme wie Interferenzen, Bursting oder Latenz will RAD mit einer präzisen Wiederherstellung der E1-Zeitgebung (clock recovery), kurzer Round-Trip-Verzögerung und einer hohen Leitungsverfügbarkeit überwinden. Die Technik eignet sich auch für die Anbindung von WLAN-Hotspots.

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