Spieletest: SWAT 4 - Polizeiaktion gegen Stetchkov-Syndikat
Das Spielgeschehen ist dabei dem Original sehr ähnlich. Die Missionsziele wie verdächtige Personen festnehmen, Beweise sichern, Zivilisten in Sicherheit bringen und Ordnung wiederherstellen werden in einem sehr ausführlichen Briefing bekannt gegeben. Nach der Auswahl der Truppe, deren Ausrüstung und der Wahl des Eindringpunktes beginnt die Mission in gewohnt atmosphärischer Umgebung.
Soweit ist alles beim Alten geblieben und die Verbesserungen sind eher im Detail zu finden. Zum Beispiel gibt es jetzt Go-Codes, mit denen der Spieler seinen Teams verschiedene Befehle erteilen kann, die dann synchron ausgeführt werden.
Eine wesentliche Neuerung des Mehrspielermodus ist, dass nun am kooperativen Spiel bis zu zehn Spieler teilnehmen können. Diese teilen sich in zwei Teams à fünf Spieler auf und können auch unterschiedliche Einstiegspunkte wählen. Im Original stand nur ein einziges fünfköpfiges Team zur Verfügung.
An der Physik-Engine, insbesondere am Verhalten der Pendeltüren, die immer nur bis maximal 90 Grad aufschwingen können, hat sich leider nichts geändert. Auch die Beleuchtung kann nach wie vor nicht mittels Lichtschalter oder dem Ausschießen von Lampen verändert werden.
Die Erweiterung ist seit 24. Februar 2006 für durchschnittlich 18 Euro im Handel erhältlich.
Fazit:
Alles in allem ist "SWAT 4 – The Stetchkov Syndicate" ein rundes Add-On, denn an Einzel- und Multispieler haben die Entwickler gedacht. Der Schwierigkeitsgrad orientiert sich an den letzten Missionen des Originals und mit der Missionen übergreifenden Story wurde ein Element hinzugefügt, das einige Spieler sicher vermisst haben. [Von Alexander Vock]