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US-Justizministerium ermittelt gegen Musikindustrie

New Yorker Staatsanwalt ermittelt schon seit 2003. Das amerikanische Justizministerium ermittelt gegen vier führende Musikkonzerne wegen illegaler Preisabsprachen bei Online-Musik. Mit Angaben zu Details der Ermittlungen hält sich das Ministerium zurück.
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Ministeriumssprecherin Gina Talamona sagte am Donnerstag, man gehe "dem Verdacht nach, dass es wettbewerbsfeindliche Praktiken in der Musik-Download-Branche gibt", berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster). Sie bestätigte, dass gegen vier Firmen ermittelt wird, Namen nannte sie jedoch nicht.

Zwei Vertreter von US-Plattenfirmen sagten jedoch, die Ermittlungen seien offenbar identisch mit denen des New Yorker Staatsanwalts Eliot Spitzer gegen Universal Music, Warner Music, Sony BMG und die britische EMI Music. Bei Spitzers Ermittlungen geht es unter anderem darum, dass die Labels versuchen, Apple zu höheren Preisen in seinem marktbeherrschenden Internet-Download-Angebot iTunes Music Store zu zwingen. Apple hält einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent.

Spitzer ermittelte bereits 2003 wegen Absprachen bei CD-Preisen sowie bis 2005 zu Ermittlungen wegen Zahlungen an Radiostationen, mit denen die Labels diese dazu bringen wollten, mehr von ihren Songs zu spielen.


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