Abo
  • Services:

Bald kein Internet mehr in Australiens Schulen?

Dass der Streit überhaupt eskalieren konnte, liegt nach Ansicht der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht im Bildungsministerium an einer Gesetzeslücke. Im australischen Urheberrechtsgesetz ist nicht ausdrücklich geregelt, ob das Zwischenspeichern, das technisch vorgenommen werden muss, um eine Webseite auf einem Computer darzustellen, ein Kopieren im Sinne des Urheberechts ist. Dieses Zwischenspeichern müsse so definiert werden, dass es unter der "Fair Dealing"-Doktrin des Urheberrechts erlaubt ist. Fair Dealing nimmt gewisse Vervielfältigungen von der Pflicht aus, sie von den Rechteinhabern genehmigen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. STW Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren
  2. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg

In Deutschland ist aus diesem Grund der Paragraf 44a ins Urheberrechtsgesetz aufgenommen worden, der "vorübergehende Vervielfältigungshandlungen" unter bestimmten Voraussetzungen ohne Erlaubnis der Rechteinhaber für zulässig erklärt, so auch das Zwischenspeichern von Webseiten auf dem PC.

Michael Fraser, der Vorsitzende der Verwertungsgesellschaft, hatte in einer Stellungnahme zur Anhörung vor dem Copyright Council argumentiert, dass Autoren, Künstler und Lehrbuchverlage auf die Kopierabgaben angewiesen seien. Wenn sich nun aber die Technologie so verändere, dass die Werke nur noch am Computer zur Verfügung gestellt würden, gingen Urheber und Rechteverwerter in Zukunft leer aus.

Die Australian Society of Authors (ASA) und die Australian Publishers Association (APA) - Autorenvereinigung und Verlegerverband - unterstützen die Verwertungsgesellschaft in ihren Forderungen. [Von Matthias Spielkamp]

 Bald kein Internet mehr in Australiens Schulen?
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-58%) 23,99€
  4. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)

d'oh 02. Mär 2006

das mit den simpsons nimmst du sofort zurück. es gibt kaum eine gesellschaftskritischere...

realPatrick 01. Mär 2006

also ich bin wahrlich kein Freund der GEZ, aber wer verheirat ist, PC, Radio und 5 TVs...

Der erhobene... 01. Mär 2006

Herzlich Willkommen in der bunten und illustren Welt des Kapitalismus ;-)

KalleWirsch 01. Mär 2006

Ich verstehe das Problem nicht ganz: Grundsätzlich dürfen doch nur Dinge ins Internet...

jojojij 01. Mär 2006

und in deutschland regen wir uns über die GEZ auf... die ist ja echt harmlos dagegen!!


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /