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Nokia und Motorola legten bei Handy-Verkäufen zu (Update)

Dies gilt nicht für den Handy-Hersteller BenQ Mobile, der als klarer Verlierer des vierten Quartals 2005 anzusehen ist. Außer einem geringeren Marktanteil hat das Unternehmen auch sinkende Absatzzahlen zu verzeichnen. Mit 11,1 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 4,7 Prozent schaffte BenQ Mobile allerdings noch den sechsten Platz, büßte aber im Vergleich zum Vorjahr einen Platz ein, als mit 12,8 Millionen Handys noch ein Marktanteil von 6,5 Prozent erzielt wurde.

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Nach Aussage von Gartner Dataquest wurden im vierten Quartal 2005 so viele Mobiltelefone abgesetzt wie noch nie zuvor, seit die Markterhebungen im Jahr 2001 regelmäßig durchgeführt werden. Damit konnte der Handy-Markt in Folge eine neue Bestmarke setzen und kommt auf 235,1 Millionen verkaufte Mobiltelefone.

Durch die starken Quartale im Jahr 2005 gab es insgesamt für 2005 einen Zuwachs von 21 Prozent im weltweiten Handy-Markt, in dem summa summarum 816,6 Millionen Geräte abgesetzt wurden. Vor allem die sechs großen Handy-Hersteller sind nach Analyse der Marktforscher für den starken Zuwachs verantwortlich, während die kleineren Anbieter zum Teil Einbußen verkraften mussten. Insgesamt nehmen die sechs großen Handy-Produzenten knapp 80 Prozent Marktanteil ein.

Auch im Gesamtjahr 2005 nahm Nokia weltweit mit klarer Führung und leichtem Zuwachs den ersten Rang ein und kommt mit 265,6 Millionen Geräten auf einen Marktanteil von 32,5 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgt dahinter Motorola auf Platz zwei mit 17,7 Prozent Marktanteil und 144,6 Millionen Mobiltelefonen, womit auch die Amerikaner zulegen konnten und so die Distanz zum nachfolgenden Platz erhöhten. Eine nur geringe Steigerung im Marktanteil schaffte Samsung mit 103,8 Millionen Geräten (12,7 Prozent), konnte sich damit aber einen sicheren dritten Platz ergattern.

Mit deutlichem Abstand folgt dahinter auf Platz vier LG mit einem Marktanteil von 6,7 Prozent, was 54,9 Millionen Handys entspricht, womit sich LG um einen Rang verbessern konnte. Dies gilt auch für Sony Ericsson auf dem fünften Platz mit 51,8 Millionen Handys und einem Marktanteil von 6,3 Prozent. Die verbesserte Positionierung in der Top-6 haben LG und Sony Ericsson auch dem starken Einbruch bei Siemens (BenQ Mobile) zu verdanken. Das Unternehmen verlor gleich zwei Plätze und rutschte vom vierten Rang im Jahr 2004 auf den sechsten Rang im Jahr 2005 ab und liegt weit abgeschlagen mit einem Marktanteil von 3,5 Prozent (28,6 Millionen Geräte) hinter Sony Ericsson.

Nachtrag vom 1. März 2006 um 15:45 Uhr:
Wie Gartner Dataquest erst später mitteilte, enthalten die Marktzahlen von Siemens für das Gesamtjahr 2005 lediglich die Verkaufszahlen der ersten drei Quartale 2005. Das vierte Quartal wurde hier nicht berücksichtigt, weil das Unternehmen mittlerweile als BenQ Mobile aktiv ist. Warum aber Gartner nicht in der Lage war, diese beiden getrennt bearbeiteten Daten zu kombinieren, bleibt wohl deren Geheimnis. Für das Gesamtjahr ergibt sich demnach, dass Siemens bzw. jetzt BenQ Mobile 39,7 Millionen Mobiltelefone absetzen konnte, womit der Handy-Hersteller weiterhin den letzten Platz mit deutlichem Abstand hinter Sony Ericsson einnimmt.

 Nokia und Motorola legten bei Handy-Verkäufen zu (Update)
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@ 02. Mär 2006

...wen überrascht es. Anstatt die Hausaufgaben zu machen, hat sich Siemens von der...

eastwest 01. Mär 2006

Und deswegen produziert die ganze Firma Mist, ja? Okay, alles klar...


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