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Fotosoftware FixFoto 2.80 mit Farbmanagement und RAW-Support

Einzel- und erstmals Mehrprozessorversion veröffentlicht. Mit FixFoto 2.80 stellt Joachim Koopmann die neue Version seiner Digitalfoto-Bildbearbeitung vor. Die Version beherrscht nun Farbmanagement, RAW-Formatverarbeitung sowie einige neue Retuschierfunktionen und Optionen zur Seitenlayoutfunktion und die Möglichkeit, Stereobilder zu erzeugen.
/ Andreas Donath
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FixFoto 2.80 kann nun mit Monitorprofilen umgehen, die von diversen Geräten zur Kalibrierung erzeugt werden. Wenn auch kalibrierte Ausgabegeräte verwendet werden, sollen die am Monitor angezeigten Farben auch weitestgehend erhalten bleiben. Eine Ausgabevorschau zeigt das Bild mit dem in den Optionen eingetragenen Ausgabeprofil. Farben, die das Ausgabegerät so nicht wird darstellen können, werden auf Wunsch violett im Bild markiert.

Die RAW-Format-Verarbeitung erlaubt die Verwendung von 16-Bit-Werkzeugen und das Speichern als 16-Bit-TIF. Ein Import von 48-Bit-Scans und deren Verarbeitung soll mit diesen Werkzeugen nun ebenfalls möglich sein. Auch können die abgespeicherten Voreinstellungen auf andere RAW-Dateien angewendet werden, was eine Zeitersparnis und homogenere Ergebnisse mit sich bringen soll. FixFoto kann die bei der RAW-Aufnahme erzeugten Exif-Daten auch in JPEGs übernehmen.

Im Retuschier-Bereich ist die Funktion "Reparieren" hinzugekommen, die das Klonen von Bildbereichen unter Berücksichtigung der Helligkeit und Farbe des Zielbereiches erlaubt.

Für den Druck mehrerer Bilder steht nun eine Seitenlayoutfunktion zur Verfügung, womit man beispielsweise Fotobücher erstellen kann. Dabei lässt sich ein Hintergrundbild bzw. eine Hintergrundfarbe festlegen und die Bilder frei positionieren. Das Einblenden von Exifdaten und anderen Beschriftungen ist ebenfalls möglich. Zur Kontrolle gibt es eine Vorabansicht vor der Ausgabe.

Eine Stereobild-Funktion(öffnet im neuen Fenster) wandelt das Bildmaterial in Farb-, Halbfarb- und Schwarz-Weiß- Anaglyphen(öffnet im neuen Fenster) sowie Parallelblick-, Kreuzblick- und KMQ-Bilder(öffnet im neuen Fenster) um. Die Bilder für das linke und rechte Auge können gegeneinander verschoben und verdreht werden. Bilder aus Stereo-Objektiven sollen automatisch auseinander geschnitten und übereinander gelegt werden.

Außerdem sind diverse kleine Änderungen hinzugekommen, wie beispielsweise die S-Kontrast-Einstellung. Dabei wird der Kontrast mittels einer S-Kurve angehoben, eine schonendere Art, den Kontrast zu regeln als die Funktion "Kontrast linear".

Die Bilder können nun in verschiedenen Seitenverhältnissen und Belichterformaten beschnitten werden, wobei die Linien des "goldenen Schnitts" und der "Drittel" einblendbar sind. Um Passbilder nach den neuen gesetzlichen Vorgaben selbst erstellen zu können, gibt es auch dafür einblendbare Linien.

DigitalPhotoShifter(öffnet im neuen Fenster) , eine kostenpflichtige Erweiterung zur Korrektur "stürzender Linien" und zur Drehung der Bildmitte in die Senkrechte, sowie die Kissen- und Tonnenentzerrung in einem Arbeitsgang ist von Frank Heinig veröffentlicht worden.

Außerdem ist FixFoto neben der Einzel- auch als Multiprozessor-Version erhältlich, wobei der Hersteller eine bis zu 45 Prozent steigende Geschwindigkeit angibt, wenn Dual-Core-Systeme verwendet werden.

FixFoto ist 14 Tage als Shareware ohne Einschränkungen benutzbar. Der Download ist ungefähr 6,9 MByte groß. Eine Programmlizenz kostet 30,- Euro.


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