Bericht: Durch Privatsender droht zweite Rundfunkgebühr
Der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media AG, Guillaume de Posch, hatte die Pläne der Privatsender für eine zweite Gebühr bestätigt. Im Gespräch sind laut Focus drei Euro im Monat.
Verbraucherschützer Bobrowski ist überzeugt, dass viele Zuschauer, die Satellitenempfänger ohne "Smart-Card-Leser" besitzen, diese verschrotten müssten, weil die Programme verschlüsselt ausgestrahlt und nur mit freigeschalteter Chipkarte, die natürlich die Bezahlung der Gebühr voraussetzen würde, dargestellt werden könnten. Das sei ein gigantisches Konjunkturprogramm "zu Lasten der Konsumenten und der Umwelt" .
Bobrowski mutmaßt gar, dass eine solche Gebühr das "Ende der anonymen TV-Nutzung" sei. Millionen zahlender Zuschauer seien für die Sender plötzlich identifizierbar, die zudem potenzielle Adressen für Werbe-Aussendungen gewännen.



