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Bericht: Durch Privatsender droht zweite Rundfunkgebühr

Verbraucherschützer empört über Smart-Card-Pläne

Der Plan führender Privatsender, von den Zuschauern, die ihr Programm per Digital-Satellit empfangen, eine zweite Rundfunkgebühr zu kassieren, stößt bei Verbraucherschützern auf erbitterten Widerstand. Der Fachreferent der Verbraucherzentrale Bundesverband, Michael Brobowski, sagte gegenüber dem Focus, die Verbraucher, die die "Werbung letztendlich schon über die Produktpreise finanziert" hätten, sollten so "auch noch dafür bezahlen, dass sie sich diese Werbung im Fernsehen ansehen".

Artikel veröffentlicht am ,

Der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media AG, Guillaume de Posch, hatte die Pläne der Privatsender für eine zweite Gebühr bestätigt. Im Gespräch sind laut Focus drei Euro im Monat.

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Verbraucherschützer Bobrowski ist überzeugt, dass viele Zuschauer, die Satellitenempfänger ohne "Smart-Card-Leser" besitzen, diese verschrotten müssten, weil die Programme verschlüsselt ausgestrahlt und nur mit freigeschalteter Chipkarte, die natürlich die Bezahlung der Gebühr voraussetzen würde, dargestellt werden könnten. Das sei ein gigantisches Konjunkturprogramm "zu Lasten der Konsumenten und der Umwelt".

Bobrowski mutmaßt gar, dass eine solche Gebühr das "Ende der anonymen TV-Nutzung" sei. Millionen zahlender Zuschauer seien für die Sender plötzlich identifizierbar, die zudem potenzielle Adressen für Werbe-Aussendungen gewännen.



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Crimson 28. Feb 2006

Und was wird mit der Realität, die hier Manchem gerade auf die Füße gefallen ist?

Snakex1 28. Feb 2006

threatkommentar wenn es ums fernsehn geht. "seit xx jahren ohne tv".wie toll das doch ist...

mic 27. Feb 2006

es müsste bei Grundverschlüsselung der privaten doch möglich sein Receiver zu bauen...

Oger 27. Feb 2006

Nach Sat geht Digital-Kabel auch verschlüsselt und für 3€ (anfänglich! später sicher...

Olaf Mittelstädt 27. Feb 2006

Endlich ist es raus: Selbst Scheiße kostet Geld. Und dass, wo die Privaten doch immer auf...


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