3Dlabs: Neuausrichtung auf Handheld-Grafikchips

Creative sieht schwindenden Profi-Workstation-Markt

Der von Creative übernommene 3D-Hardware-Hersteller 3Dlabs soll sich künftig der Entwicklung von Grafikchips für mobile Endgeräte wie Smartphones und PDAs widmen. Creative zufolge ist der Markt für Workstation-Grafikkarten rückläufig, was die Entscheidung für die Neuausrichtung erklärt.

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Der Wechsel vom Hersteller von 3D-Grafikchips und -karten für PC-basierte Profi-Workstations hin zum Mobil-Grafikchip-Entwickler soll nicht von heute auf morgen erfolgen, so Creative. Zwar überlässt man damit ATI und Nvidia den Workstation-Markt, greift sie - und die anderen aufstrebenden Mobil-Grafikchip-Entwickler - aber im Smartphone- und PDA-Bereich an. Hier haben Hersteller mit interessanten Produkten noch deutlich größere Chancen, sich einen Teil vom Markt zu erobern. Viele von ATIs und NVidias Konkurrenten - etwa Bitboys und Videologic - haben vor langem einen ähnlichen Schritt vollzogen.

An 3Dlabs geht die Strategieänderung nicht spurlos vorüber - 100 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Da erfahrene 3D-Chip-Ingenieure recht gefragt sind, würde es nicht überraschen, wenn einige 3Dlabs-Mitarbeiter in Zukunft für ATI oder Nvidia entwickeln. Creative will sich die Restrukturierung im laufenden Fiskaljahr 9 Millionen US-Dollar kosten lassen und rechnet mit Abschreibungen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar.

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