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Anrufe auf dem Handy sollen billiger werden

Bericht: Bundesnetzagentur droht Mobilfunkern mit Regulierung. Gespräche vom Festnetz sind deutlich teurer als umgekehrt. Das will die Bundesnetzagentur ändern und die Interconnection-Gebühren für T-Mobile und Vodafone auf unter 10 Cent pro Minute drücken, berichtet die FAZ. Auch die kleineren Anbieter E-Plus und O2 sollen ihre Preise senken, dürfen aber teurer sein als die beiden großen Konkurrenten.
/ Jens Ihlenfeld
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Derzeit erhalten T-Mobile und Vodafone 11 Cent pro Minute für Gespräche in die eigenen Mobilfunknetzte, bei E-Plus und O2 sind es 12,4 Cent je Minute. Da jeder Mobilfunkanbieter in seinem Netz aber Monopolist sei, stehe eine Regulierung im Mobilfunkbereich vor der Tür, so die FAZ(öffnet im neuen Fenster) . Auch von europäischer Seite gibt es Bestrebungen in diese Richtung.

Mit welchen Mitteln die Bundesnetzagentur die Senkung der Interconnection-Gebühren durchsetzen wird, ist noch offen. Gegenüber der FAZ machte Chef-Regulierer Matthias Kurth deutlich, dass ihm eine rasche Verhandlungslösung am liebsten wäre, um aufwendige Verfahren zu vermeiden. Sollten die Anbieter ihre Gebühren freiwillig und deutlich senken, könnte auf einen regulatorischen Eingriff verzichtet werden. Viel Zeit bleibt nicht, Kurth drängt auf ein Ergebnis noch in diesem Winter.


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