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Flache Ricoh mit 7,1fach optischem Zoom und 6 Megapixeln

CCD-Aufhängung gleicht Wackler aus. Ricoh bringt mit der Kompaktkamera Caplio R4 ein mit 7,1fachem Zoomobjektiv bewehrtes Modell auf den Markt, das neben dem für die Kameraklasse sehr weiten Brennweitenbereich auch noch eine Bildstabilisierungsfunktion mitbringt. Die Auflösung des Kamerasensors liegt bei 6 Megapixeln. Das Gehäuse selbst ist nur 26 mm dick.
/ Andreas Donath
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Die Brennweite des Objektivs reicht von 28 bis 200 mm (entsprechend Kleinbildformat) bei Anfangsblendenöffnungen von F3,3 bis 4,8. Mit der Makrofunktion der Kamera kann man sich dem Objekt bis auf einen Zentimeter Abstand nähern.

Wenn die Kamera störende Bewegungen registriert, die eine Verwacklungsgefahr mit sich bringen, verschiebt die Bildstabilisierungsfunktion den CCD-Bildsensor sofort in entgegengesetzter Richtung, um der Verwacklung entgegenzuwirken. Dies soll sich nicht nur bei der Verwendung der langen Telebrennweite, sondern auch in der Makrofotografie und bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitzlichteinsatz positiv bemerkbar machen. Gegenüber der Vorgängerin Caplio R3 hat die R4 auch einen höher auflösenden LCD-Monitor mit 2,5-Zoll-Diagonale und einer Auflösung von 153.000 Pixeln.

Die R4 ist mit einem Automatik- und einem Programm-Modus ausgestattet, der einige Einstellungen für typische Aufnahmesituationen bereithält. Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 1/2000 und 8 Sekunden. Die Lichtempfindlichkeitseinstellung kann der Kamera-Elektronik überlassen oder manuell zwischen ISO 64, 100, 200, 400 und 800 justiert werden.

Neben einem automatischen Weißabgleich stehen auch eine manuelle Festlegung und einige voreingestellte Farbtemperaturen zur Auswahl. Das eingebaute Blitzlicht soll eine Reichweite von 0,2 bis 2,4 m im Weitwinkel- und etwa 0,14 bis 1,8 m im Telebereich bieten.

Der eingebaute Autofokus mit zuschaltbarem Hilfslicht kann auf Fixfokus und eine Unendlich-Stellung geändert werden. Der Autofokus-Punkt kann mit Hilfe der Kamera-Steuerknöpfe verschoben werden. Auch eine manuelle Scharfstellung ist möglich. Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über eine Mehrfeldmessung, mittenbetont oder per Spot-Messung.

Die Auslöseverzögerung wird inklusive Fokussierung mit etwa 0,09 Sekunden angegeben. Wird der Auslöser vorher angedrückt und damit die Scharfeinstellung gespeichert, verkürzt sich die Reaktionszeit vom Durchdrücken bis zur Belichtung auf durchschnittlich 0,007 Sekunden. Die Einschaltdauer wird mit 0,5 und die Bildfolgezeit mit 1,1 Sekunden angegeben.

Die Kamera kann auf Wunsch Trapezkorrekturen vornehmen, um beispielsweise Aufnahmen von Tafeln, Flipcharts, Dokumenten, Projektionsbilder und vieles andere nicht exakt von vorne aufgenomme im Bild gerade auszurichten.

Filmchen kann die Kamera mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln bei 30 Bilder/s inklusive Ton aufnehmen. Die Kamera speichert auf SD-Karten und bietet einen 26 MByte großen internen Speicher. Zur Datenübergabe steht ein USB-1.1-Anschluss zur Verfügung. Außerdem lässt sich der Apparat an den TV anschließen.

Die Ricoh Caplio R4 misst 95,0 x 26,0 x 53 mm bei einem Leergewicht von 135 Gramm. Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku hat nach CIPA-Vergleichsverfahren eine Kapazität für 330 Aufnahmen.

Die Kamera soll ab Mitte März 2006 für 399,- Euro in den Farbstellungen Silber und Schwarz erhältlich sein.


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