Linux-Smartphone mit WLAN und GPS-Empfänger (Update)

Im 125 x 64 x 18 mm messenden Mobiltelefon steckt ein OMAP-730-Prozessor von Texas Instruments, der mit 200 MHz Takt läuft. Für Applikationen steht ein Speicher von 64 MByte bereit, der sich per SD-Card-Steckplatz erweitern lässt. Auf einer mitgelieferten Speicherkarte soll sich dann auch das Kartenmaterial für die mitgelieferte GPS-Software befinden. Eine Digitalkamera besitzt das Linux-Smartphone nicht, womit es auch in Unternehmen verwendet werden kann, die den Einsatz von Kameras untersagen.
Das Smartphone kann Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente anzeigen und bietet eine Freisprechfunktion, die Java-Engine MIDP 2.0 und es lassen sich Sprachnotizen aufzeichnen. Das Quad-Band-Smartphone für die GSM-Netze 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz unterstützt zudem GPRS der Klasse 10, WLAN 802.11b sowie Bluetooth 1.2.
Eine Gewichtsangabe für das Gerät machte der Hersteller bislang nicht, weil das Modell je nach primärem Einsatzzweck mit unterschiedlich dimensionierten Li-Ion-Akkus bestückt wird. Daher liegen auch keine Daten zu den zu erwartenden Akkulaufzeiten vor.
Das "ImCoSys Smartphone" wird auf der CeBIT 2006 in Hannover präsentiert und soll im Juni 2006 zum Preis von 298,- Euro auf den Markt kommen.
Nachtrag vom 24. Februar 2006 um 9:15 Uhr:
Im ursprünglichen Meldungstext hieß es, dass das Linux-Smartphone keinen Speicherkartensteckplatz besitzt. Dabei handelte es sich um eine falsche Aussage, weil im der Meldung zu Grunde liegenden Datenblatt kein Speicherkartensteckplatz verzeichnet ist. Wie der Hersteller aber betont, wird das Linux-Smartphone einen Steckplatz für SD-Cards besitzen, weshalb die betreffende Passage im Artikel umgeschrieben wurde. Außerdem konnte der Hersteller nun die noch fehlende Taktrate vom verwendeten Prozessor nachreichen.