500 Gramm: Sonys neuer HDV-Camcorder mit 1080i

Davor sitzt ein stabilisiertes 10fach-Zoomobjektiv, das einen Brennweitenbereich von 41,3 bis 485 mm im Videobereich und 50,5 bis 594 mm beim Fotografieren abdeckt. Die Anfangslichtstärke liegt bei F1,8 bzw. 2,9. Danach setzt noch ein 80fach vergrößerndes Digitalzoom ein. Im Makro-Modus kann man mit der HDR-HC3 bis zu 37 cm nah an ein Motiv herangehen und dieses dann formatfüllend aufnehmen.
Die Kamera soll ab 5 Lux arbeiten, empfohlen werden jedoch mehr als 100 Lux. Der Camcorder ist mit einigen Belichtungsautomatiken sowie Überblendeffekten und anderen Bildspielereien ausgerüstet und bietet neben einer Gegenlichttaste auch eine Blende-Gain-Steuerung. Stereoton nimmt die Kamera als MPEG 1 Audio Layer 2 Stereo auf.
Fotos schießt die Kamera im 4:3-Format mit 2.304 x 1.728 Pixeln oder im 16:9-Format mit 2.304 x 1.296 Pixeln. Außerdem ist es möglich, parallel zum Filmen auch Fotos zu machen – dann allerdings nur in der Auflösung 2.016 x 1.134 Pixel. Ein kleiner Blitz ist auch eingebaut und erhellt die Umgebung zwischen 0,5 und 2,5 Metern.
Der elektronische Farbsucher der HDR-HC3 arbeitet im 16:9-Format und löst 123.000 Pixel auf, während das herausklapp- und drehbare 16:9-LCD mit einer Diagonale von 2,7 Zoll 211.200 Pixel Auflösung bietet und über Funktionstasten zur Kamerasteuerung verfügt. Damit lässt sich die Start-/Stopp-Funktion und das Zoom steuern. Entsprechende Bedienknöpfe bietet die Kamera auch am Gehäuse noch einmal.
Die Kamera arbeitet mit MiniDV-Kassetten, die von oben in den Kassettenschacht eingeführt werden, was bei der Benutzung eines Stativs den Vorteil bieten soll, dass das Gerät beim Kassettenwechsel nicht abmontiert werden muss.
Mit einem optionalen Akku (NP-FP90) soll eine Aufnahmedauer von 4 Stunden realisierbar sein. Wie lange der mitgelieferte Stromspender NP-FP60 durchhält, teilte Sony nicht mit.
Die Sony HDR-HC3 selbst bietet die Möglichkeit, HDV-Aufnahmen auch auf herkömmlichen TV-Geräten herunterskaliert auszugeben oder in DV-Qualität per Firewire zu überspielen. Außerdem verfügt die HDR-HC3 über einen HDMI- und Komponentenausgang, Firewire-Ein- und Ausgang, USB 1.1, Audio/Video- und S-Video-Ausgang sowie Memory Stick Duo/Pro Duo für die Fotoaufnahmen.
Im Lieferumfang der HDR-HC3 befinden sich ein Netzladeadapter, ein Info-Lithium-Akku NP-FP60, eine Fernbedienung, ein AV-Kabel, ein Komponenten- sowie ein USB-Kabel. Der Camcorder misst nur 82 x 78 x 139 mm bei einem Gewicht von 500 Gramm. Den Preis teilte Sony noch nicht mit – im Handel soll die HDR-HC3 ab Ende April 2006 zu finden sein.



