Matrox bindet externe Grafikhardware über Glasfaser an
Kritische Computerkomponenten wie z.B. Festplatten, Speicher oder CPUs sollen sich so an einen anderen, sichereren Ort verlagern und dort einfacher warten lassen. "Das schafft Platz und verringert potenzielle Lärm- und Fehlerquellen an der Displaystation" , so Matrox über seine lüfterlose Box mit eingebauter Grafikhardware. Neben vier analogen oder digitalen Bildschirmen (4 x DVI-I) lassen sich über sechs USB-2.0-Schnittstellen Peripherie-Geräte und analoge oder digitale (S/PDIF) Soundsysteme bis zu 250 Meter vom PC entfernt über Glasfaser anschließen.
Gedacht ist die Matrox Extio vor allem für professionelle Börsenumgebungen, Audiostudios, Leitstellen und Einsatzplanung, Kontroll- und Dispatch-Center oder öffentliche Informationsdisplays. Dem Hersteller zufolge ermöglicht die Auslagerung der Grafikhardware über Glasfaser eine höhere Integration und eine bessere Bildqualität als vergleichbare Ethernet-basierte KVM-Extender-Lösungen.
Die Auslieferung der Matrox Extio F1400 soll im 2. Quartal 2006 beginnen. Den Preis nannte Matrox nicht.