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Matrox bindet externe Grafikhardware über Glasfaser an

Monitore und USB-Peripherie bis zu 250 Meter weit vom PC entfernt. Matrox hat sich zwar schon lange aus dem High-End-3D-Grafikkartenmarkt zurückgezogen, wartet dafür aber immer wieder mit interessanten Produkten auf, die andere so nicht bieten. Diesmal ist es die "Extio F1400" - die laut Matrox erste RGU (Remote Graphics Unit). Weniger kryptisch ausgedrückt: eine externe, per Glasfaser angesprochene Grafikhardware, an die mehrere Bildschirme und USB-Geräte Anschluss finden.
/ Christian Klaß
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Kritische Computerkomponenten wie z.B. Festplatten, Speicher oder CPUs sollen sich so an einen anderen, sichereren Ort verlagern und dort einfacher warten lassen. "Das schafft Platz und verringert potenzielle Lärm- und Fehlerquellen an der Displaystation" , so Matrox über seine lüfterlose Box mit eingebauter Grafikhardware. Neben vier analogen oder digitalen Bildschirmen (4 x DVI-I) lassen sich über sechs USB-2.0-Schnittstellen Peripherie-Geräte und analoge oder digitale (S/PDIF) Soundsysteme bis zu 250 Meter vom PC entfernt über Glasfaser anschließen.

Die externe Grafikeinheit Matrox Extio F1400 ist mit einem Matrox-Grafikchip und 128 MByte Grafikspeicher ausgestattet. Dazu kommt ein Dual-LC-Glasfaserkabel-Anschluss für die Verbindung zum PC. Computerseitig werden zwei verschiedene Glasfaser-Interface-Karten angeboten, eine für PCI und eine für PCI-Express x1. Treiber gibt es vorerst nur für Windows 2000/XP, Windows Server 2003 und Windows XP X64.

Gedacht ist die Matrox Extio vor allem für professionelle Börsenumgebungen, Audiostudios, Leitstellen und Einsatzplanung, Kontroll- und Dispatch-Center oder öffentliche Informationsdisplays. Dem Hersteller zufolge ermöglicht die Auslagerung der Grafikhardware über Glasfaser eine höhere Integration und eine bessere Bildqualität als vergleichbare Ethernet-basierte KVM-Extender-Lösungen.

Die Auslieferung der Matrox Extio F1400 soll im 2. Quartal 2006 beginnen. Den Preis nannte Matrox nicht.


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