Abo
  • Services:

Razorback 2.0 - Polizei schließt größten Filesharing-Server

Über 1,3 Millionen Nutzer, die dennoch keine Angst haben müssen?

Die belgischen und schweizerischen Strafverfolgungsbehörden haben in dieser Woche einen der weltweit größten und offenbar auch sehr professionell aufgezogenen eDonkey/eMule-Server geschlossen, über den die illegale Verbreitung von Software, Musik und Filmen gefördert wurde. Bis zu 1,3 Millionen Nutzer sollen teilweise gleichzeitig auf "Razorback 2.0" zugegriffen haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die US-Filmindustrie - vertreten durch die Motion Picture Association of America (MPA) - feiert die Festnahme des in der Schweiz lebenden Razorback-2.0-Betreibers und die Schließung seines u.a. durch Spenden finanzierten Servers. 170 Millionen im Filesharing-Netz zu findende Dateien sollen insgesamt über Razorback 2.0 indiziert und abrufbar gemacht worden sein, die Nutzer per eMule- oder eDonkey-Client kostenlos abrufen konnten.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. Wilken GmbH, Greven

Auf razorback.com, wo mittlerweile nur noch eine Platzhalterseite von einem Domain-Händler zu finden ist, wurde laut MPAA damit geworben, dass Razorback 2.0 der größte Server seiner Art sei. Doch auch wenn die MPAA den Schlag gegen den Tauschbörsen-Server als großen Erfolg sieht und Razorback 2.0 gar zur Bedrohung für die Gesellschaft hochstilisiert, sorgte der gefasste Betreiber offenbar dafür, dass zumindest die Nutzer des illegalen Download-Angebots nicht aufgespürt werden können.

Anstatt die Logfiles auf Festplatte zu speichern und damit zu riskieren, dass dadurch später herauskommen kann, wer auf das illegale Datenangebot zugegriffen hat, sollen die Daten stattdessen nur im 16 GByte großen RAM des Servers gelegen haben. Sobald der Rechner ausgeschaltet wurde, waren die Logfiles gelöscht, was auf ein sehr professionelles Vorgehen schließen lässt.

Welche Strafe nun letztlich dem am 21. Februar 2006 gefassten Betreiber in der Schweiz droht, bleibt abzuwarten - sofern er denn belangt werden kann. Letztlich war der Server wohl nur eine Art Katalogdienst für das eDonkey-Netz, aber kein Server, der selbst unerlaubt kopierte Inhalte zum Download anbot.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€ (Bestpreis!)
  2. 569€ (Bestpreis!)
  3. 64,90€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 72,88€)

Technikfreak 18. Jun 2010

Ach so ein Quatsch. Solltest das Waffengesetz schon es bisserl besser lesen. Die Schweiz...

Mucker 12. Jun 2006

http://87.106.6.147 Der Server ist jetzt wieder Onine , zumindest einer mit dem gleichem...

beeema 04. Apr 2006

einen Nobelpreis, Oscar, usw einer der sich nicht vor der MI versteckt

Supperman :) 03. Apr 2006

Huhu Leute! Also eMule ist ganz toll nur irgend wie ist es kein Erfolg einen Server dicht...

:-) 16. Mär 2006

Knast? Du meinst die im Knast dürfen jetzt auch schon surfen? *vorn Kopf schlag* Oh...


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Bundesnetzagentur Regierung will gemeinsames 5G-Netz auf dem Land durchsetzen
  2. Mobilfunk Telekom will 5G-Infrastruktur mit anderen gemeinsam nutzen
  3. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Informationsfreiheitsbeauftragte Algorithmen für Behörden müssen diskriminierungsfrei sein
  2. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  3. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär

    •  /