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Neue Informationen zu den Windows-Vista-Ausführungen

Microsoft stellte Informationen versehentlich auf seine Webseiten. Vor ein paar Tagen verriet eine Webseite auf den Microsoft-Servern, in welchen Ausbaustufen Windows Vista auf den Markt kommen wird. Wie Microsoft eingestand, handelte es sich dabei um ein Versehen. Derzeit ist nicht abschließend geklärt, ob die dort zu findenden Informationen stimmen und Windows Vista in insgesamt acht Ausbaustufen erscheinen wird.
/ Ingo Pakalski
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Bereits im September 2005 sickerte durch, dass Microsoft Windows Vista in sieben verschiedenen Ausbaustufen auf den Markt bringen wird. Sollten sich die nun bekannt gewordenen Informationen bestätigen, wird die Menge nun auf acht Versionen aufgestockt. Als Neuerung sind zwei Windows-Vista-Varianten geplant, die den Forderungen der EU-Kommission nachkommen und das Betriebssystem in zwei Ausbaustufen ohne den Windows Media Player ausliefern. Dafür verschwand eine andere Variante, so dass derzeit acht Versionen erwartet werden.

Nachdem verschiedene Medien über die zu erwartenden Vista-Versionen berichteten, reagierte Microsoft und nahm die betreffende Webseite wieder vom Netz. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) gestand Microsoft ein, dass es sich dabei um ein Versehen gehandelt habe. Die betreffenden Webseiten waren nach Microsoft-Angaben dazu bestimmt, die Windows-Hilfe von Windows Vista zu bestücken. Demnach ist zu erwarten, dass die auf Microsofts Webseiten präsentierten Informationen den Tatsachen entsprechen.

Allerdings wollte Microsoft den Wahrheitsgehalt der betreffenden Webseite nicht kommentieren. Stattdessen verwies der Konzern darauf, dass in den "kommenden Wochen" nähere Details offiziell bekannt gegeben werden. Microsoft will Windows Vista in der zweiten Jahreshälfte 2006 in den Handel bringen.

Sollten sich die von Microsoft versehentlich vorab veröffentlichten Informationen bewahrheiten, kommt Windows Vista in acht Ausbaustufen auf den Markt. Für Entwicklungs- und Schwellenländer ist die "Windows Vista Starter Edition" gedacht. Wie die Windows XP Starter Edition weist diese Version zahlreiche Einschränkungen auf. So wird es davon nur eine 32-Bit-Variante geben und der Nutzer kann nur maximal drei Programme gleichzeitig betreiben, wie bereits bekannt . Ferner soll hier nicht die neue Aero-Oberfläche zum Einsatz kommen.

Die "Windows Vista Home Basic Edition" wird dann weltweit als Einstieg in die Vista-Welt angesehen und bringt alle grundlegenden Funktionen der neuen Windows-Version. Diese Ausbaustufe soll der Nachfolger der Windows XP Home Edition werden. Als Neuerung wird es davon eine Variante namens "Windows Vista Home Basic N" geben, die dann ohne Windows-Media-Player ausgeliefert wird, um den Forderungen der EU-Kommission nachzukommen.

Als nächsthöhere Version ist die "Windows Vista Home Premium Edition" geplant, die zusätzlich zur Home-Ausführung um Multimedia-Funktionen ergänzt wird und damit den Nachfolger der Windows XP Media Center Edition und der Tablet PC Edition darstellt, da die früheren Varianten mit Vista nicht fortgeführt werden.

Sollten sich die auf den Microsoft-Webseiten zu findenden Informationen bestätigen, wird es keine "Windows Vista Professional Edition" geben, wie noch im September 2005 vermutet. Stattdessen wird der Nachfolger von Windows XP Professional als "Windows Vista Business" in den Handel kommen. Diese Variante wird dann gleichfalls auch ohne Windows Media Player zu haben sein, um die EU-Forderungen umzusetzen, und dann den Namen "Windows Vista Business N" tragen. Um voraussichtlich mehr Funktionen aufgestockt wird es zudem noch die "Windows Vista Ultimate Edition" geben, die vor allem anspruchsvolle Computernutzer ansprechen soll.

Abschließend sieht Microsoft mit "Windows Vista Enterprise Edition" eine Betriebssystemversion für den Unternehmenseinsatz vor. Diese Variante soll dann mit Virtual PC und Cornerstone bestückt werden, eine Entsprechung dazu kennt die Windows-XP-Welt nicht.


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