Podcast gegen Geld bei iTunes

Comedian Ricky Gervais will mit Podcasting Geld verdienen

Der britische Comedian Ricky Gervais will noch im Februar den ersten kostenpflichtigen Podcast starten. Vertrieben wird die Sendung über Apples Online-Musikladen und Audible.

Artikel veröffentlicht am , nz

Bislang gilt Podcasting vielen Internetnutzern noch als Hobby. Selbst Profis lassen sich ihre Arbeit höchstens durch Werbetreibende oder Sponsoren bezahlen. Kostenpflichtige Internet-Hörsendungen werden dagegen bislang nur vereinzelt angeboten, weil unklar war, ob sie überhaupt gekauft werden.

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Der britische Comedian Ricky Gervais, vor allem bekannt als Autor und Star der BBC-Kultsendung "The Office" (Vorbild für die Pro-Sieben-Show "Stromberg"), ändert das nun: Ab dem 28. Februar wird sein populärer Podcast Geld kosten.

Die Chancen, dass das Konzept aufgeht, stehen nicht schlecht: Gervais hat bereits mit seinem kostenlosen Podcast große Erfolge gefeiert, er soll weltweit 2,9 Millionen Mal heruntergeladen worden sein. Wenn davon nun genügend Hörer zu zahlenden Abonnenten werden, hat sich der Vorstoß laut Gervais bereits gelohnt.

Der Preis pro Sendung liegt bei 95 britischen Pence, ein Gesamtpaket aus vier halbstündigen Shows soll 3,75 Pfund kosten. Vertrieben wird die Sendung über Apples Online-Musikladen iTunes Music Store, über den bereits der kostenlose Gervais-Podcast angeboten wurde. Außerdem hat Gervais einen Vertrag mit dem Hörbuchspezialisten Audible geschlossen, der als zweiter Vertriebsweg dient.

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Gervais wird die Show-Sendung zusammen mit seinem Autorenpartner Stephen Merchant und dem Newcomer Karl Pilkington durchführen. Inhaltlich dürfte sich wenig ändern - bislang reißt Gervais mit seinen beiden Mitstreitern vor allem Witze und debattiert über aktuelle Dinge, die ihm in seinem Leben auffallen.

Kostenpflichtige Comedy-Sendungen werden im iTunes Music Store bereits vertrieben - so gibt Harald Schmidt dort regelmäßig seinen "iSchmidt-Kommentar" ab, den man für 99 Cent kaufen kann. Ein echter Podcast ist dies allerdings nicht, zumindest läuft die Sendung nicht unter diesem Label.

Podcasts über Werbung finanzieren will hier zu Lande die Agentur AD ON Media, die unter dopcast.de ein Portal zum Thema Podcasting geschaffen hat. Ziel der Onlinewerber ist die Vernetzung der Podcaster untereinander und anschließend darauf basierend die Schaffung der ersten deutschsprachigen Plattform zur Vermarktung von Podcasts.

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Oger 22. Feb 2006

Heheheheheheheheheh......

Oger 22. Feb 2006

Heheheheheheheheheh......

Michael 22. Feb 2006

Nein, es ist genau umgekehrt. Die Show wurde explizit als Podcast vermarktet (oder wieso...

Jason Blick 22. Feb 2006

Man kann schon Geld mit Podcasts verdienen, aber für die Hörer sollte es immer kostenlos...



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