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SCO-Streit: IBM lässt HP, Microsoft und Sun vorladen

Unternehmen sollen Kontakte mit SCO offen legen. Der Rechtsstreit zwischen SCO und IBM gewinnt einen neuen Aspekt: IBM lässt HP, Microsoft, Sun und BayStar vorladen und verlangt die Herausgabe von Informationen über Kontakte und Geschäfte, die zwischen den Unternehmen und SCO gelaufen sind.
/ Jens Ihlenfeld
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IBM verlangt unter anderem Auskunft über die Lizenzabkommen von Microsoft und Sun bezüglich Unix, insbesondere auch der Lizenzverträge, die SCO mit den beiden Unternehmen 2003 abgeschlossen hat, sowie die gezahlten Lizenzgebühren. Microsoft soll auch die Herkunft der Unix-Quelltexte belegen, die Microsoft veröffentlicht oder als Open Source freigegeben hat.

Die Forderungen an HP und Sun sind ähnlich, hier werden zudem Informationen zur Schadensfreistellung ihrer Kunden im Hinblick auf SCOs Kampagne gegen Linux gefordert. Sun soll zudem über seine Beteiligung an der Linux-Entwicklung Auskunft geben.

Microsoft soll zudem seine Geschäftsstrategie bezüglich Linux offen legen. Auch fordert IBM von Microsoft Unterlagen in Bezug auf SCOs Vorgehen und Verbindungen zu BayStar Capital.

Von BayStar will IBM Unterlagen bezüglich deren Beteiligung an SCO einsehen.

Darüber hinaus will IBM sämtliche Kommunikation zwischen den Unternehmen und SCO seit 28. Juni 2002 vorgelegt bekommen.

Die Antworten von BayStar, HP, Microsoft und Sun könnten darüber Auskunft geben, ob und inwiefern die Unternehmen mit SCOs Klage gegen IBM und dem Feldzug gegen Linux verstrickt sind, gab es doch einige Gerüchte und Vermutungen, z.B. Microsoft stecke hinter der Geldspritze von BayStar an SCO.

Die entsprechenden Dokumente wurden auf Groklaw(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.


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