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A-Powershot-Reihe: Canon belebt Digicam-Mittelklasse

Zwei Modelle mit Vorsatzlinsen zu 15- bzw. 10fach-Zooms ausbaubar. Mit gleich drei neuen Modellen der A-Klasse bringt Canon neues Leben in die Mittelklasse im Preisgefüge zwischen 230 und 350 Euro. Die PowerShot A530 ist mit einem 5-Megapixel-CCD-Sensor, dem 4fach-Zoom-Objektiv (35 bis 140 mm und F2,6 bis 5,5) und einem 1,8-Zoll-Display ausgerüstet, während die PowerShot A540 ein 4fach-Zoom mit F2,6 bis 5,5, eine Auflösung von 6 Megapixeln und ein 2,5-Zoll-Display bietet.
/ Andreas Donath
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Die PowerShot A700 ist ebenfalls mit 6 Megapixeln und einem 2,5-Zoll-Display ausgerüstet – hier kommt allerdings ein 6fach optisches Zoom-Objektiv (35 bis 210 mm bei F2,8 bzw. 4,8) zum Einsatz. Besonders interessant für die beiden letzteren Kameras sind Vorsatzlinsen, die daraus 15- bzw. 10fach-Zooms machen.

Die Apparate verfügen über einen 9-Punkt-Autofokus mit Objekterkennungsfunktion und erlauben Empfindlichkeitsstufen zwischen ISO 80, 100, 200, 400 und 800. Außerdem bieten alle Geräte einen optischen Sucher. Die Belichtungszeiten rangieren zwischen 1/2000 und 15 Sekunden.

Die Kameras sind mit einer Belichtungsautomatik sowie einigen Aufnahmeprogrammen ausgerüstet. Die PowerShot A540 und A700 bieten darüber hinaus eine Zeit- und Blendenautomatik, die der A530 fehlt.

Die Geräte nehmen außer im klassischen Bildformat auch im 16:9-Breitbildmodus auf, deren Bilder dann 2.816 x 1.584 Pixel (PowerShot A530: 2.592 x 1.456) groß sind. Wie praktisch alle Kompaktkameras ist auch ein Videomodus integriert, der Aufnahmen im Format 640 x 480 Pixel ermöglicht.

Die PowerShot-Modelle A540 und A700 können im Modus 320 x 240 Pixel auch 60 Bilder pro Sekunde aufnehmen, woraus bei normaler Abspielgeschwindigkeit Zeitlupen werden. Bei der A530 sind es 640 x 480 Pixel bei zehn Bildern pro Sekunde. Bei allen Apparaten wird Ton mit aufgezeichnet.

Das Trio ist mit USB-Schnittstellen ausstaffiert, die den PictBridge-Standard unterstützen. Zudem ist eine Videoschnittstelle zum Anschluss an den Fernseher eingebaut.

Die PowerShot-Kameras speichern auf SD- oder MMC-Speicherkarten, wobei im Lieferumfang eine 16-MByte-Speicherkarte enthalten ist. Die Stromversorgung erfolgt über zwei AA-Akkus. Außerdem wurde für die Powershots A700 und A540 auch ein Televorsatz angekündigt. Bei der PowerShot A700 kann so ein 15fach-Zoom und bei der A540 ein 10fach-Zoom entstehen. Der Weitwinkelvorsatz verringert den Anfangsbrennwert um den Faktor 0,7.

Die A700 misst 94,5 x 66,5 x 43,4 mm bei einem Leergewicht von 200 Gramm, während die A540 und die A530 90,4 x 64 x 43,2 mm bei 170 bis 180 Gramm Gewicht misst.

Als Zubehör für die PowerShot-A-Modelle gibt es einen externen Blitz (HF-DC1). Die Geräte sollen ab Anfang März 2006 erhältlich sein. Für die PowerShot A530 werden 229,- Euro fällig und für die PowerShot A540 299,- bzw. für die PowerShot A700 349,- Euro.


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