Neue Multifunktionsgeräte von Canon mit WLAN oder Fax

Gedruckt wird bei allen Geräten mit einem Tröpfchenvolumen von bis zu einem Picoliter und einer Druckauflösung von hochgerechnet bis zu 9.600 x 2.400 dpi. Der Pixma MP830 und der Pixma MP800R erreichen im Schwarz-Weiß-Druck eine Druckgeschwindigkeit von 30 Seiten pro Minute und im Farbdruck immerhin noch 24 Stück. Ein Farbfoto im Standardmodus soll in 36 Sekunden zu Papier gebracht werden.
Der MP800R verfügt genau wie der MP800 über ein großes LC-Display von 8,9 cm Bilddiagonale. Außerdem an Bord: WLAN- und Ethernet-Schnittstelle, so dass auch das Drucken im Netzwerk möglich ist. Das WLAN-Modul unterstützt WPA-PSK/WPA2-PSK per WEP64- und 128-Bit-Verschlüsselung. Zudem kann eine Filterung auf MAC- und IP-Adressen-Basis erfolgen.
Neben PictBridge bietet der MP800R Speicherkartendirektdruck von vielen gängigen Speicherkarten, Infrarot- und – wenn auch nur optional – eine Bluetooth-Schnittstelle.
Der MP830 verfügt mit 6,3 cm über ein etwas kleineres Farbdisplay als der MP800 und der MP800R, doch wie bei dem 800er-Modell kann das Display auch beim MP830 für eine bessere Lesbarkeit gekippt werden.
Über zwei Papierzuführungen können bis zu 300 Blatt eingezogen werden. Beide Geräte arbeiten mit einzelnen Druckpatronen und bieten PictBridge für den Direktdruck von der Kamera aus. Der Pixma MP830 besitzt zusätzlich einen Speicherkartensteckplatz.
Der Pixma MP830 arbeitet mit einem Dual-CCD-Sensor und liefert eine Abtastauflösung von 600 dpi und beim Scannen wie der Pixma MP800R bis zu 2.400 x 4.800 dpi bei einer Farbtiefe von intern 48 Bit. Der integrierte CIS-Flachbett-Farbscanner des Pixma MP530 scannt mit einer maximalen Auflösung von bis zu 1.200 x 2.400 dpi. Die Scan-Software unterstützt Funktionen wie Push-Scan, Multi-Scan, Scan-to-PDF und automatische Retusche. Via USB-2.0-Hi-Speed-Schnittstelle werden die Scans zum PC übertragen.
Die integrierte Faxfunktion der beiden Pixma-Modelle bietet Features wie Kurzwahlspeicher (bis zu 100 für Pixma MP 830, bis zu 40 für Pixma MP530) und der Fax-Seitenspeicher für bis zu 250 Seiten beim Pixma MP830 bzw. 150 Seiten beim Pixma MP530. Nicht nur beim Faxen umfangreicher Dokumente, sondern auch beim Scannen und Kopieren macht sich der automatische Dokumenteneinzug von 35 bzw. 30 Seiten (Pixma MP830 bzw. 530) nützlich. Der Pixma MP830 zieht die Seiten beim Faxen und Scannen nicht nur einseitig, sondern auch per Duplexeinheit so ein, dass Vorder- und Rückseite ausgelesen werden.
Weniger schön ist, dass die Tintentanks zwar separat vorliegen, der Füllstand jedoch über einen Chip gemessen wird. Erfahrungsgemäß gibt es damit Probleme beim Nachfüllen der Tintenfässchen mit Nadel und Billigtinte.
Die Pixma-Modelle sind kompatibel mit Windows 98/ME/2000/XP, MacOS X v.10.2.4 (Pixma MP830) und MacOS X v.10.2.8 (Pixma MP530) oder höher. Ab April 2006 soll der Pixma MP830 für 400,- Euro in den Läden stehen, im Mai soll dann der kleine Bruder Pixma MP530 für 300,- Euro folgen. Der MP800R soll bereits im März 2006 zu einem Preis von 400,- Euro im Fachhandel erhältlich sein. [von Yvonne Göpfert]